Zur neuen Saison: Viertes Damenteam bei der SV Eintracht Lüneburg

Aktuell noch die B Juniorinnen – ab der nächsten Saison die 4. Damenmannschaft

Ab der Saison 2021/2022 wird die SV Eintracht Lüneburg mit einer neuen 4. Damenmannschaft in der Kreisliga starten. Damit hat die SV Eintracht Lüneburg im Damenbereich von der Kreisliga bis zur Oberliga alle Ligen besetzt.

Die SV Eintracht Lüneburg bietet Spielerinnen somit die unglaubliche Chance, in einem Verein variabel in vier unterschiedlichen Leistungsklassen zu spielen.
Linda Kunzelmann, Obfrau für den Mädchen- und Damenbereich, ist stolz auf diese Entwicklung:
„Die Entwicklung, die der Mädchen- und Damenfußball auf der Hasenburg genommen hat, ist unglaublich. Vier Damenmannschaften in vier unterschiedlichen Spielklassen – dies ist sicher auch überregional ein Novum. Unsere starke Nachwuchsarbeit und die enge Begleitung unserer Spielerinnen beim Übergang vom Mädchen- in den Damenbereich zahlen sich aus.“

Leon und Alois Heyng – die Trainer der neuen 4. Damenmannschaft

Die Erfolgsstory der SV Eintracht Lüneburg im Damenfußball begann 2003 mit der ersten Mannschaft in der Kreisliga. Nach dem Aufstieg der 1. Damen in die Bezirksliga 2007 wurde 2011 die 2. Damen gegründet. 2016 feierten die 1. Damen den Aufstieg in die Landesliga und die 2. Damen den Aufstieg in die Bezirksliga. In 2018 ging es für die 1. Damen mit der Oberliga noch eine Stufe weiter. Zudem starteten die 3. Damen in der Kreisliga. 2019 stiegen sowohl die 2. Damen in die Landesliga als auch die 3. Damen in die Bezirksliga auf. Im Jugendbereich spielen über 100 Mädchen im Alter von 3 bis 17 Jahren. Der Aufbau einer neuen F-Mädchenmannschaft ist ebenfalls für die nächste Saison geplant.

Wer Lust hat, die neue 4. Damenmannschaft oder die weiteren Damen– und Mädchenmannschaften kennenzulernen, darf sich gern zu einem Probetraining anmelden. Die Kontaktdaten sind auf den Seiten der jeweiligen Damen- und Mädchenmannschaften vermerkt.

2. Damen landen Transfercoup

Die 2. Damen verstärken sich zur nächsten Saison mit Nadja Kühl. Nadja wechselt vom Stadtrivalen VfL Lüneburg zu den 2. Damen! Herzlich Willkommen auf der Hasenburg!

Und hier gleich einmal ein paar Fragen an Nadja Kühl.

1. Auf welcher Position spielst du am liebsten?
Am liebsten spiele ich im Sturm.

2. Was war dein schönster Fußballmoment?
Der Aufstieg mit dem VfL Lüneburg in die Landesliga in der Saison 2013/2014.

3. Was hat dich zum Vereinswechsel bewegt?
Schon länger habe ich mit dem Gedanken gespielt, etwas neues zu auszuprobieren. Nun habe ich auf mein Bauchgefühl gehört und bin den Schritt gegangen. Ich fühle mich fitter denn je und bin richtig heiß auf die neue Herausforderung.

4. Wie hast du dich während der fußballlosen Zeit fit gehalten?
Mit laufen, radfahren und wandern … aber hauptsächlich Laufen, Laufen, Laufen 😊

5. Was möchtest du mit deiner neuen Mannschaft erreichen?
Unter die Top 3 zu kommen ist mein Ziel … und wer weiß, vielleicht ja sogar mal den Bezirkspokal gewinnen.

Es darf wieder trainiert werden …

Bereits am 27. Mai sind die 2. Damen wieder ins Training gestartet.

Auf der Hasenburg konnte das Trainerteam Marin Siemer und Dirk Mohwinkel gleich 17 Spielerinnen begrüßen. Mit dabei waren die Neuzugänge Jette Weber und Elice Sara-Jane Kathmann (beide von den B-Juniorinnen), Naemi Steiner und Nina Rothenberger (beide von den 3. Damen) und Nadja Kühl (vom VfL Lüneburg). Zudem trainierten zwei weitere potentielle Neuzugänge zur Probe mit.

Motiviert und engagiert wurde ein 90 minütiges Training absolviert. Dabei standen zuerst drei Stationen mit Schwerpunkt Laufen bzw. Laufen/Passen auf dem Programm. Im Anschluss wurde die Technik trainiert, ehe zum Abschluss noch Torabschlüsse absolviert  worden.

Feedback der Mannschaft… das hat Spaß gemacht und macht Lust auf mehr!

Bei Interesse an einem Probetraining: Vorerst trainieren die 2. Damen immer Donnerstags von 19:30 bis 21:00 Uhr auf der Burg (Häcklinger Weg 49, 21335 Lüneburg). Für weitergehende Auskünfte wendet Ihr euch bitte an die verantwortlichen Trainer.

Dirk Mohwinkel neuer Co-Trainer der 2. Damen

Mit Dirk Mohwinkel hat die SV Eintracht Lüneburg einen kompetenten und motivierten Trainer begeistern und für die 2. Damen gewinnen können. Herzlich willkommen im Team der SV Eintracht Lüneburg!

Wir haben ihm gleich einmal ein paar Fragen gestellt:

Welche Mannschaften hast du bisher trainiert?
Von 2006 – 2015 habe ich den Jahrgang 2000 der JSG Munster/Breloh trainiert. Im Jahr 2016 folgte der Wechsel zum VfL Lüneburg. Dort war ich zuerst Co-Trainer des Jahrgangs 2000, ehe ich 2018 den Jahrgang 2001 übernahm. Von 2019 bis Mai 2021 war ich dann Trainer der Frauenmannschaft des VfL.

Was waren deine bisher größten sportliche Erfolge?
Das waren die Bezirkspokalsiege mit dem Jahrgang 2000 des VfL in den Jahren 2015/16, 2016/17 und 2017/18.

Warum hast du dich der SVE angeschlossen?
Als ich den Entschluss gefasst hatte, das ich beim VfL Lüneburg als Trainer aufhöre, kam der Kontakt zu Martin zustande. In einem angenehmen und konstruktiven Gespräch war schnell klar, dass wir die gleichen Vorstellungen von Fußball haben. Das hat mir die Entscheidung sehr leicht gemacht.

Was gibt es sonst noch zu sagen?

Ich freue mich auf die neue Herausforderung … mit dem Team möchte ich eine spannende und erfolgreiche Zeit erleben … blau gewinnt! ⚽💙

Endlich wieder Training

Das fühlte sich gut an: Nach sieben Monaten Fußballabstinenz ging es für die 3. Damen endlich wieder zum Training auf den Platz. Mit dabei waren die vier Neuzugänge Ronja Kruse aus der 1. sowie Anna Cordes, Bea Bröcker und Clara Kucklick aus der 2.. Nach Ball Mastery und Fitness, Passqualität und Torabschluss stand zum Schluss noch ein Spiel mit Abstand auf dem Programm. Fazit von Annika Bolbrügge nach 90 Minuten Training: „So sehr hat sich ein Corona Test noch nie gelohnt.“

Wer Interesse an einem Probetraining hat: Vorerst trainieren die 3. Damen immer donnerstags von 19:15 bis 20:45 Uhr auf dem Sportplatz Oedeme (Oedemer Weg 77, 21335 Lüneburg). Weitere Infos zu den 3. Damen hier.

Auf eine Cola mit … Bobby Gavrilovic (Teil 2)

Nach Teil 1 mit der Vor-Eintracht-Zeit von Bobby folgt nun der zweite Teil. Die Vorstellung gehört zur neuen Reihe „Auf eine … mit“, bei der wir euch Persönlichkeiten vorstellen, die mit ihrem Engagement die Eintracht prägen. 

Und dann kommt das Jahr 2013. Michael Krienke, der Trainer der Eintracht A-Jugend, spricht Bobbys Sohn an, ob dieser nicht als Torwart vom MTV zur Eintracht wechseln will. Mit dem Sohn wechselt Bobby auch als Zuschauer zu den Blau-Weißen. Natürlich ist Bobby auf der Hasenburg kein Unbekannter – nicht nur als Torwart, sondern auch als Trainer beim LSK ist er bekannt. Man kommt ins Gespräch und so fragt der Verein Bobby 2015, ob er nicht ein Traineramt bei den Eintracht Damen übernehmen möchte.

„Das kam für mich damals überhaupt nicht in Frage, insbesondere als sich dann noch herausstellte, dass es um die 2. Mannschaft ging. Ich wollte nur noch im Herrenfußball trainieren. Und mit der 2. Damenmannschaft in der Kreisliga über die Dörfer zu tingeln, das konnte ich nicht machen. Peinlich.“

Doch er schlägt ein. In der Saison 2015/2016 übernimmt Bobby die 2. Damenmannschaft. Und es funktioniert: Unter Bobby gewinnen die Damen siebzehnmal – nur das Derby gegen den VfL zum Saisonabschluss geht unentschieden aus. Mit zehn Punkten Vorsprung steigen die 2. Damen in die Bezirksliga auf und gewinnen den Pokal. In der Halle werden sie zweiter hinter den 1. Damen.

„Das war die beste Entscheidung, die ich je getroffen habe. Ich würde immer wieder eine Damenmannschaft übernehmen. Du musst dich um nichts kümmern – das machen die Spielerinnen selbst. Du kommst zum Platz und du kannst exakt das machen, was du dir überlegt hast. Natürlich sind die zickig – aber es gibt keine Ausreden. Herrenfußball – wenn es nicht die 1. Mannschaft ist – ist wie Kindergarten. Da kommt jemand nicht, weil die Oma 80. Geburtstag hat oder es regnet oder es ist zu warm. Bei den Herren dauert es eine halbe Stunde bis sie sich die Schuhe zugemacht haben – bei den Damen haben alle mitgezogen.“

Aber was Bobby sagt, das macht er auch: Das Engagement ist auf ein Jahr begrenzt und nach der Aufstiegssaison ist Schluss. In der Saison 2016/2017 übernimmt Bobby die 2. Herren und macht da weiter, wo er bei den Damen aufgehört hat. Sind die 2. Herren in der vorangegangenen Saison eine graue Maus im Mittelfeld der 1. Kreisliga, so spielen sie unter Bobby gleich um den Aufstieg mit. Höhepunkt wird das Spiel gegen den direkten Konkurrenten Thomasburg.

 

„Das war unglaublich. Wir sind mit Bussen voll von Einträchtlern nach Thomasburg gefahren. Zur Halbzeit führen wir schon klar mit 2:0 und in der zweiten Halbzeit machen wir den Sack zu. Nach dem 6:0 war klar, dass wir aufsteigen werden. Das war eine anstrengende, aber geile Zeit. Die Mannschaft und die Zusammenarbeit mit den 1. Herren war top.“

In der Halle holt sich Bobby die Kreismeisterschaft.

Mit freundlicher Genehmigung von Christian Hoyer

Der Verein hat noch mehr mit Bobby vor. Der Pachtvertrag mit der Fair Play Gaststätte läuft aus. Der Verein will einen Neubeginn und fragt Bobby, ob er das Fair Play übernehmen will. Ihn reizt gar nichts an dieser Aufgabe. Er überlegt: Nein – Vielleicht – Ja … seine Frau Sladja überredet ihn dazu, das Angebot anzunehmen. Der Start ist schwierig. Wie kann man eine Gaststätte wiederbeleben und dabei noch erfolgreich sein?

„Mein Steuerberater hat mir vorgerechnet, dass mich meine Currywurst für 4,50 EUR im Verkauf am Ende über 4,60 EUR kostet. Mit der Qualität oder der Größe runtergehen kommt für mich nicht in Frage. Ich sehe doch die anderen beim Einkauf. Die nehmen die Currywurst für 80 Cent und nehmen dann den gleichen Preis wie ich. Meine kostet im Einkauf 1,70 EUR. Für mich muss es immer eine vernünftige Portion zu einer Top-Qualität sein.“

Das erste Jahr misslingt und endet mit einem dicken Minus auf dem Konto.

„Wir hatten einen Sonntag, da hatten wir zehn Stunden geöffnet. Am Ende des Tages hatten wir einen Umsatz von 4 EUR für zwei Bier.“

Bobby setzt mit Sladja alles auf eine Karte. Ist das Fair Play bis dahin sein zweites Standbein neben dem Trockenbau, steigt er 2017 komplett im Fair Play ein.

„Die Gäste hatten sich beschwert. Wenn ich da war, war das Essen top. Wenn ich weg war, dann war es nicht gut. Sladja und mir war klar, dass wir es nur dann schaffen, wenn wir eine gleichbleibende Qualität anbieten.“

Und Stück für Stück wird aus dem Fair Play das, was es heute auszeichnet: Eine Sportlerkneipe, auf die viele Vereine neidisch sind. Bei der auch Fußballer vom MTV nach ihrem Spiel zum Essen kommen. Und ein Ort, der sogar für Hochzeiten und Feiern gebucht wird. 4,7 von 5 Sternen bei 119 Bewertungen auf Google sprechen Bände. Und nebenbei ist das Fair Play der Ort, der die Eintracht zusammenhält und zu mehr als einem Fußballverein macht.

Corona hat viele Ideen von Bobby erst einmal auf Eis gelegt. „Ich würde gerne einen Biergarten zwischen dem A- und B-Platz anlegen. Dann könnten wir auch bei Spielen auf dem B-Platz Getränke und Würstchen anbieten.“ Es wäre sicherlich darüber hinaus ein neuer Publikumsmagnet auf der Hasenburg. Vielleicht ist es jetzt aber auch ganz gut so – Bobby ist frischer Vater von Zwillingen, da liegen die Prioritäten erst einmal im familiären Bereich.

Bobby ist nicht einfach. Er redet immer Klartext. Was er denkt, das sagt er auch. Mit seiner Glatze ist er ein Charakterkopf – im wahrsten Sinne des Wortes. Aber genau solche Typen braucht ein Verein wie die Eintracht.

Mehr über das Fair Play findet ihr hier oder bei YouTube.

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