05.12.2021: VfL Suderburg – 1. Herren

SV Eintracht: Statt Verständnis gibt es 120 Strafe!

Unfassbar! Da durchlebt die Welt seit 2019 die größte Krise nach den beiden Weltkriegen und den Wirtschaftskrisen, die Coronazahlen explodieren, viele Menschen sind völlig isoliert und vereinsamen, Menschen verlieren Familienangehörige durch Corona, viele Wirtschaftszweige sind bedroht oder am Boden, täglich gibt es neue Zahlen, Werte, Empfehlungen usw., viele Bürger sind überfordert, ängstlich oder verunsichert – und dann gibt es Menschen, die tatsächlich glauben, sie könnten im Hobbyfußball entscheiden, ob gespielt wird oder nicht!

Während im Kreisfußball die Serie abgebrochen wurde, maßen sich Menschen im Bezirk des NFV und in den Vereinen an zu bestimmen, ob zwei Teams antreten oder nicht. Sie stellen sich darüber hinweg, dass es vielleicht Angehörige dieser Spieler gibt, die alt und schwach sind, die es zu schützen gilt. Sie maßen sich an zu gefährden, dass Spieler Weihnachten nicht als Familien feiern können. Und sie maßen sich an, darüber zu urteilen, dass Spieler als unsportlich gelten, wenn sie in dieser Zeit nicht Fußball spielen wollen, um sich auch selbst zu schützen!

Mir fehlen die Worte, denn auch wenn Fußball die große Liebe vieler Menschen ist, er ist derzeit so unwichtig wie noch nie!!! Was sind 3 Punkte oder die Meisterrunde, wenn es um den Kampf gegen dieses Virus geht? Wer in Gottes Namen will von diesen Entscheidern die Verantwortung übernehmen, wenn nach dem Spiel plötzlich in einem Team Corona ausbricht? Wer übernimmt die Konsequenzen, die dadurch für Spieler, Beruf und Familien entstehen? Bei aller Liebe zum Fußball, aber wer sich in diesen Zeiten als befugt sieht über andere Menschen zu entscheiden, ob sie ihr Hobby ausüben wollen, die sollten ihre Kompetenzen mal ganz in Ruhe überdenken!

Wovon ich die ganze Zeit rede? Die SV Eintracht Lüneburg hat sich als Verein und Team entscheiden, dass in diesem Jahr in der Bezirksliga nicht mehr angetreten wird = hier geht es zum Artikel [s. u. – die Red.]. Doch im Bezirk ist es so geregelt, dass wenn sich zwei Teams nicht einigen, gespielt werden muss – da wurde vom Verband die Verantwortung mal ganz lässig auf die Vereine abgewälzt, oder? Und zack, der VfL Suderburg wollte unbedingt gegen die SVE spielen. Doch die SVE trat nicht an – 0:5 Tore, 3 Punkte für die SVE – alles gut. Denkste, denn nun bekam die SV Eintracht einen Verwaltungsentscheid zugestellt. Inhalt: 120 Euro Strafe wegen unsportlichen Verhaltens, weil nicht angetreten. Und damit war man vom NFV noch gnädig, es hätten auch bis zu 1.000 Euro sein können – alles schön verpackt in einem Standardbrief mit Standardfloskeln.

Als ich das von Thorsten Hanstedt von der SVE hörte, da bekam ich Puls! Was bildet sich der Fußballverband ein, musste mal wieder die Macht der Bürokratie und Regeln ausgespielt werden – ohne Menschenverstand? Herrscht beim NFV mal wieder die Angst, dass wenn man die völlig nachvollziehbare Entscheidung der SV Eintracht durchgehen lässt, dass die Vereine irgendwann machen was sie wollen? Bei allem Verständnis, aber wenn der Bezirk, statt klare Entscheidungen wie der Kreis, die Verantwortung auf die Klubs schiebt und Strafen ausspricht, dann hat er meiner Meinung nach die Zeichen der Coronazeit noch nicht verstanden!

Ach ja, noch etwas, das mir auf dem Herzen liegt: Alles schön und gut, wenn man als Verband Regeln und Verordnungen erlässt, damit der Ball trotz Corona laufen kann. ABER es muss auch in den Vereinen immer Ehrenamtliche geben, die diese Regeln umsetzen können/wollen. Viele Vereine fühlen sich überfordert und verunsichert, dazu entstehen Kosten und andere Aufwendungen, die nicht jeder Verein leisten kann. Nach dem Motto „Hier sind die Regeln, macht mal, wie, das müsst ihr selbst organisieren“ wird den Vereinen eine Verantwortung aufgebrummt, die nur wenige bewältigen können – wohlgemerkt in ihrer Freizeit am Wochenende!

SV Eintracht Lüneburg: Völlig unnötiger Stress durch den VfL Suderburg


Die SV Eintracht Lüneburg will in diesem Jahr in der Bezirksliga nicht mehr antreten. Doch auf Bezirksebene ist das nicht so einfach, denn im Gegensatz zum Kreis sollen die Klubs selbst entscheiden, ob sie noch gegeneinander antreten wollen. Und sobald ein Team spielen will, steht das andere Team im Regen… Bei der SVE hat man dafür kein Verständnis, wird am Sonntag auf keinen Fall antreten, auch wenn Suderburg dadurch wohl die Punkte geschenkt bekommt.

Thorsten Hanstedt (Foto) von der SVE spricht im Namen seines Vereins Klartext: „Uns ist die Situation zu heikel geworden und wir werden definitiv am Sonntag nicht nach Suderburg zum Spiel fahren. Es ist etwas schade, dass Suderburg unserem Wunsch nach einer Verlegung in das nächste Jahr nicht nachgekommen ist. Alle anderen Vereine wie Römstedt oder Wendisch Evern sind damit einverstanden, dass wir das in das nächste Jahr schieben. Wir hätten gerne eine sportliche Lösung gehabt, gerade, weil es für Vastorf noch die theoretische Möglichkeit gibt an Suderburg vorbei zu ziehen. Aber laut Herrn Jäkel vom NFV ist es so, dass sobald eine Mannschaft nicht zustimmt muss gespielt werden. Wir sehen das anders, gehen somit jetzt in die Winterpause, wünschen uns aber ein Umdenken, so dass hoffentlich noch eine sportliche Lösung gefunden wird, denn wir haben ja auch noch ein wichtiges Spiel gegen Wendisch Evern, wo es für beide Klubs um alles geht. Wir werden auch ab sofort den Trainingsbetrieb einstellen. Man sollte auch die Denkweise der Verantwortlichen kritisch betrachten, denn wenn sich eine Mannschaft in dieser Zeit unwohl fühlt auf den Platz zu gehen, dann sollte man dem entsprechen. Und ich finde es auch schade, dass der Bezirk keine klare Kante zeigt. Der Kreisfußball hat es vorgemacht, Thore Lohmann hat entschieden, dass der Spielbetrieb eingestellt wird. Die Vereine müssen zusehen, wie sie in dieser Lage klar kommen – das sollte auch mal grundsätzlich diskutiert werden, was der NFV da mit uns macht. Und auch Suderburg sollte ein Jahr zurückdenken, als sie in Wendisch Evern antreten sollten, sich nicht wohl fühlten. Damals war es auch so, dass sich die Vereine selbst kümmern sollten, der SVW nicht sofort zugestimmt hat, weil die Lage damals noch eine andere war, man bis Samstag abwarten wollte. Das hat man in Suderburg gar nicht verstanden, ist an die Presse gegangen, um Druck auszuüben – dazu wurde in den sozialen Netzwerken für einen heftigen Shitstorm gesorgt – und jetzt verhalten sich so wenig kooperativ… Die Partie in Wendisch Evern wurde damals übrigens am Samstag abgesagt.“

Lünesport.de v. 04.12.2021

24.11.2021: 1. Herren – TuS Neetze

1. Herren – TuS Neetze (19:00 Uhr)

Auch das Hinspiel war eines der viele Spiele in der Saison, wo das Team von Phillip Zimmermann lange mit 1:0 führte und am Ende punktlos dastand. Platzt dieses Mal der Knoten?
Beide Mannschaften könnten es etwas lockerer angehen lassen, da bereits entschieden ist, wer in welche Runde für den Rest der Saison einzieht, aber Lokalderbys sind immer besonders – lassen wir uns überraschen!
Nicht überraschen lassen wollen sich die Verantwortlichen der SV Eintracht, daher muss am Eingang einer der 3G-Nachweise vorgelegt werden.

20.11.2021: SC Lüchow – 1. Herren

SC Lüchow : SV Eintracht (Sa., 18:00)

SVE-Trainer Bastian Brandt: „In der ersten Halbzeit kommen wir gut ins Spiel und gehen nach Flanke von Pritschau durch ein Kopfballtor von Maatouk (11. Minute) in Führung. In der Folge haben wir noch zwei Lattentreffer. Nach einem schnell ausgeführten Freistoß und vermeintlicher Abseitsposition macht Lüchow noch kurz vor der Halbzeit (44. Minute) den Ausgleich. In der zweiten Halbzeit entwickelt sich zunächst ein offenes Spiel. Im Verlauf der zweiten Halbzeit wird uns ein klarer Elfmeter verwehrt. Mit zunehmender Spieldauer verlieren wir dann die Ordnung und fangen uns kurz vor Abpfiff leider noch das Gegentor zum 2:1 (90. Minute). Ein bitteres Ergebnis gegen einen direkten Konkurrenten…“

Tore

0:1 Maatouk (11.)
1:1 P. Scheppmann (44.)
2:1 Schulze (90.)

luenesport.de v. 20.11.2021

14.11.2021: 1. Herren – TuS Barendorf

Eintracht : Barendorf 1:0 (0:0)

SVE-Trainer Philipp Zimmermann: „Barendorf stand in der Defensive sehr stabil und diszipliniert – es war nicht einfach, gegen dieses Bollwerk Chancen zu bekommen. Wir hatten zwar viel Ballbesitz, aber die Kunst ist es dann eine Fünferkette in Bewegung zu bekommen. Wir hatten in der 2. Halbzeit 2-3 gute Aktionen, aber auch der TuS war bei Kontern immer gefährlich, hatte zwei gute Chancen. Natürlich war es am Ende etwas glücklich, dass wir den Siegtreffer erzielen konnten, aber wir hatten auch schon genügend Pech, haben uns dieses Glück für die viele Arbeit auch mal verdient! Und so ein Tor konnte in so einem Spiel nur fallen!“

Tor

1:0 Rybakowski (96.) – eine Ecke wurde abgewehrt, der Schuss aus 16 Metern landete vor die Füße bei Rybakowski, der mit der Hacke traf

Und auch das Fernsehen hat den Sieg live übertragen, zur Aufzeichnung der Partie bitte auf das Bild klicken:

90.+6: das erlösende 1:0 ist gefallen…

07.11.2021: 1. Herren – Vastorfer SK

Eintracht : Vastorf 2:2

SVE-Trainer Philipp Zimmermann: „Unterm Strich ein gerechtes 2:2. Aufgrund des Spielverlaufes sind es jedoch gefühlt 2 verlorene Punkte für uns und daher ein eher unglückliches Remis. Wir lagen früh nach einer Ecke zurück, haben uns dann zurück gekämpft und gehen Mitte der zweiten Hälfte verdient 2:1 in Führung. Wir hatten weitere Möglichkeiten auf 3:1 zu stellen, so vergaben wir einen weiteren Foulelfmeter. Dieser hätte das Spiel sicher zu unseren Gunsten entschieden. Kurz vor Schluss bekommen wir dann einen Foulelfmeter gegen uns und somit endet das Spiel 2:2. Das Spiel war nicht leicht, an „Fußball-Spielen“ war aufgrund der Platzbedingungen kaum zu denken, es war ein offener Schlagabtausch mit guten Chancen auf beiden Seiten.“

Tore
0:1 (5.) Schubert
1:1 (62.) Wollitz
2:1 (65.) Franke
2:2 (90.) Kliche

luenesport.de v. 07.11.2021

Die Begegnung im „Fernsehen“:
https://sporttotal.tv/ma978e79c0

SV Eintracht : Vastorf (So., 15:00)

Foto: Volker Mai

Interview mit SVE-Trainer Philipp Zimmermann

Eine Niederlage jagt die andere – sind die Parolen des Trainers nicht irgendwann auch mal aufgebraucht?
Die vielen schlechten Ergebnisse sind natürlich sehr enttäuschend und ernüchternd für uns alle, insbesondere aber für mich als Trainer. Das tut weh und ist auch nicht immer leicht.

Immer wieder Gegentore nach eigenen Standards – warum lernt das Team sich nicht anders zu verhalten?
Das zieht sich leider durch die Saison. Wir haben diesbezüglich immer wieder Fehleranalysen betrieben, beispielsweise auch mit Hilfe von Videomaterial. Ich hoffe, dass wir zukünftig zielstrebiger und energischer zu Werke gehen, um solche Gegentreffer schon in der Entstehung zu unterbinden. Die Jungs wissen, was zu tun ist (eigentlich).

4 Punkte, 12:30 Tore – warum sollte ein Gegner euch fürchten?
Die bloßen Zahlen sind tatsächlich ernüchternd. Der Neuaufbau der Mannschaft, den wir vor der Saison eingeläutet haben, benötigt leider doch mehr Zeit als erhofft. Wir sind aktuell dazu gezwungen, uns unter Wettkampfbedingungen als Team zu finden, dies ist ein langwieriger Prozess und nicht ganz einfach. Hinzu kommen viele weitere Faktoren (u. a. verletzte Spieler oder eine nur unzureichende Trainingsbeteiligung) die letztlich dazu führen, dass wir dort stehen, wo wir uns aktuell befinden, auf dem letzten Tabellenplatz.

Was muss sich auf dem Platz schnell ändern, damit es bergauf geht?
Der Kader muss sich wieder füllen, wir müssen hoffen, dass angeschlagene oder verletzte Spieler zurückkehren. Auf dem Platz täte uns eine Führung mal wieder ganz gut.

Fehlen die Leitwölfe, um den Spielen eine andere Wendung zu geben?
Wir haben diese Leitwölfe bzw. Führungsspieler mit Bezirksligaerfahrung in unseren Reihen (Rodatz, Ziolkowski, Okorn, Kölpien, Tianaoelijaona um nur einige zu nennen). Leider stehen oder standen uns diese zuletzt nicht zur Verfügung, ihre Präsenz würde uns, gerade in der aktuellen Phase, gut tun.

Wie schnell gehen derzeit die Köpfe nach einem Treffer runter?
Der Glaube an den sofortigen Ausgleichstreffer nach einem Rückstand ist immer da und diesen werden wir uns auch nicht nehmen lassen. In den letzten beiden Spielen, gegen Küsten und Bodenteich, waren wir auch stets eher dem Ausgleich näher, als der Gegner dem zweiten Treffer…und dennoch haben wir letztlich beide Partien deutlich verloren.

Was stimmt optimistisch, dass ihr die Kurve bekommt?
Noch ist keine Mannschaft nach dem 12. Spieltag abgestiegen. Wir haben alles noch in eigener Hand, entscheidend ist, dass am letzten Spieltag 5 Teams in der Tabelle hinter uns stehen.

Nun der VSK – wie groß sind die Hoffnungen auf einen Heimsieg?
Die Hoffnung ist immer da, zudem haben wir gute Erinnerungen an das Hinspiel. Natürlich wissen wir aber auch um die Stärke des VSK und haben deren letzte guten Ergebnisse zur Kenntnis genommen.

Was zeichnet den Gegner aus?
Vastorf spielt körperlich sehr betont, leidenschaftlich und intensiv. Wir müssen versuchen dem Paroli zu bieten.

Auf was für eine Partie können sich die Zuschauer freuen?
Vermutlich auf ein umkämpftes, physisches und enges Spiel.

Wer wird auf keinen Fall auflaufen?
Leider gibt es viele verletzte, angeschlagene oder auch gesperrte Spieler. Die personelle Situation sieht aktuell nicht gut aus.

Andere Infos rund um Team/Verein?
Wir freuen uns endlich wieder zu Hause spielen zu können (nach 3 Auswärtspartien in Folge) und hoffen auf große Unterstützung unserer Eintracht-Anhänger!

luenesport.de v. 05.11.2021

31.10.2021 TuS Bodenteich – 1. Herren

Bodenteich : Eintracht 2:0 (1:0)

SVE-Trainer Philipp Zimmermann: „Eine sehr ärgerliche Niederlage, weil es eine ausgeglichene Partie war. In den ersten 10 Minuten hatten wir 2 bis 3 gute Halbchancen – und wie aus dem Nichts fällt dann das 1:0 durch ein Schuss aus 35 Metern direkt in den Winkel! Bis zur Pause gab es nur noch wenige Chancen auf beiden Seiten. Nach dem Wechsel wollten wir offensiver auftreten, haben einen Einwurf, der fliegt in den Strafraum, der Gegner kontert gut und es steht 2:0. Danach war das Spiel entschieden. Wir haben uns auch heute keine Großchancen herausgespielt, unser Offensivspiel krankt derzeit ein wenig, daran müssen wir arbeiten. Defensiv standen wir gut, haben kaum etwas zugelassen. Wir müssen dieses Spiel abhaken und den Fokus auf das wichtige Spiel gegen Vastorf legen – nächstes Wochenende werden wir da sein!“

Tore

1:0 Burgdorf (17.)
2:0 Schweden (64.)

luenesport.de v. 31.10.2021

1 2 3