25.09.2021: SV Wendisch Evern – 1. Herren

SV Wendisch – SV Eintracht (Sa., 18:00)

Interview mit SVW-Trainer Dennis Hüls

1:1 in Vastorf – dein Fazit?
Grundsätzlich ist eine Punkteteilung gerechtfertigt. Jedoch konnten wir mal wieder eine Führung nicht verwalten. Da müssen wir einfach ansetzen und zusehen, dass uns einfache Fehler nicht mehr unterlaufen.

Zuletzt in den letzten 15 Minuten oft Treffer gefangen – fehlt die Kraft?
Ich denke, dass uns einfach die gewissen Abgeklärtheit fehlt. Außerdem müssen wir zu sehen, dass wir eine gewissen Konstanz in unser Spiel bekommen und auch mal Drucksituationen des Gegners ohne Gegentor überstehen. Mit fehlender Kraft hat das weniger zu tun.

Ist euer Spiel insgesamt zu Kräfte zerrend, um bei der Konkurrenz mithalten zu können?
Wir haben teilweise gezeigt, dass wir auch bei vermeintlich stärkeren Gegnern mithalten können. Wenn wir die oben genannte Konstanz und Abgeklärtheit in unser Spiel bekommen, sind wir durchaus in der Lage, auch gegen die „vermeintlich stärkeren Gegner“ zu punkten. Zudem halte ich die Liga bis auf ein oder zwei Ausnahmen für sehr ausgeglichen, sodass theoretisch jeder jeden schlagen könnte.

5 Punkte – zufrieden oder viele Zähler verschenkt?
Definitiv unzufrieden! Da war einfach mehr möglich.

Wie realistisch ist es, dass ihr einen deutlichen Sprung nach oben macht?
Wir müssen einfach erstmal auf uns schauen und müssen schnellstmöglich eine positive Wendung in unser Spiel bekommen. Dann werden wir am Ende sehen, wofür es gereicht hat.

Du hast die meisten SVW-Treffer erzielt – wie lau ist die Luft hinter dir in der Offensive?
Ich denke, dass wir ins allen Mannschaftsteilen gut besetzt sind, somit auch in der Offensive. Außerdem haben auch schon andere Spieler ihre Torgefährlichkeit bewiesen. Unser derzeitiges Problem liegt auch weniger im Offensivspiel. 17 Gegentore in 6 Spielen sind einfach deutlich zu viel. Daher müssen wir unseren Fokus darauf setzen, besser zu verteidigen, um somit weniger Gegentore zu bekommen.

Was hat sich in den vergangenen Wochen am meisten im Team positiv entwickelt?
Hierbei sollte man nicht die vergangenen Wochen betrachten, sondern eher die vergangenen eineinhalb Jahre. Die Mannschaft hat sich extrem taktisch und technisch verbessert. Zumal ist eine deutliche Leistungssteigerung bei jedem einzelnen Spieler sichtbar. Nur dürfen wir uns nicht ausruhen und müssen weiter hart arbeiten.

Jetzt die Eintracht – wie hoch hängen dort die weltberühmten Trauben?
Die Eintracht hat in den letzten Jahren, schwere Zeiten durchmachen müssen. Die ganzen Abgänge aus dem einstigen Landesligakader muss man erstmal kompensieren. Jedoch befinden sie sich, meiner Meinung nach, auf einem guten Wege, der aber nun mal viel Zeit kostet. Was Philipp Zimmermann dort auf die Beine stellt, scheint nach außen hin, eine gute Sache zu sein. Außerdem haben sie bereits in der laufenden Saison gezeigt, dass man sie niemals unterschätzen sollte.

Was stimmt dich optimistisch, dass ihr am Ende jubeln werdet?
Es ist einfach an der Zeit, einen positiven Trend in unser Spiel zu bekommen. Ich denke, dass wird gegen Eintracht der Fall sein. Die Jungs sind heiß und wollen mit aller Macht und dem absoluten Willen, die nächsten drei Punkte einfahren.

Wer wird auf keinen Fall auflaufen können?
Sven Ole Sell (verletzt), Tim Bublitz, Helge Schünemann und Timo Buhk (privat verhindert).

luenesport.de v. 24.09.2021

18.09.2021: 1. Herren – TuS Lüchow

SV Eintracht – Lüchow 1:2 (1:1)

SVE-Trainer Philipp Zimmermann: „Das war natürlich zu wenig gegen Lüchow, dabei wollten wir unbedingt die Punkte auf der Hasenburg behalten! Wir haben wie immer gut angefangen, konnten zum 6. Mal mit 1:0 in Führung gehen, aber nach der Pause haben wir mehr und mehr abgebaut. Lüchow war physisch präsenter, sie wollten die Punkte mehr als wir und haben uns den Schneid abgekauft. Bitter war, dass uns ein klares Tor nicht gegeben wurde, denn nach einer Ecke trafen wir zum 2:0, es wurde aber auf Foul entschieden. Dabei gibt es sogar ein Video, auf dem man sieht, dass es ein eigener Mitspieler des Gegners gewesen war… Das soll keine Ausrede sein, aber ein 2:0 nach 70 Minuten hätten wir wohl nicht mehr aus der Hand gegeben. Danach war Lüchow dem Ausgleich näher, nach dem 1:1 gingen die Köpfe bei uns wieder runter. Wir haben den Sieg aber auch nicht verdient, müssen die Partie aufarbeiten und uns auf Wendisch Evern konzentrieren.“

Tore

1:0 Pritschau (9.)
1:1 Beyer (73.)
1:2 Beyer (84.)

luenesport.de v. 19.09.2021

Das Spiel im Video:

05.09.2021: Vastorfer SK – 1. Herren

Vastorf – SV Eintracht 1:4 (0:2)

Vastorfs Christoph Ortmann: „Im Großen und Ganzen waren wir schon das bessere Team, hatten auch die Chancen, um 1:0 oder 2:0 zu führen. Aber dann bekommen wir zwei Einwürfe gegen und, zwei Mal patzen wir individuell – und schon liegen wir mit 0:2 hinten… Und 20 Sekunden vor der Pause hätten wir das 2:1 machen müssen, aber wieder klappte es nicht. Dann bekam Anders wegen eines unnötig harten Fouls an der Mittellinie die Rote Karte, trotzdem schafften wir in Unterzahl das 1:2. Sogar der Ausgleich war drin, aber der SVE-Torwart hielt überragend. Am Ende haben wir aufgemacht und noch zwei Treffer gefangen. Eine ärgerliche Niederlage, denn wir haben ganz wichtige Punkte liegen gelassen!“

Tore

0:1 Wollitz (31.)
0:2 Wollitz (39.)
1:2 Kliche (70.)
1:3 Franke (91.)
1:4 Maatouk (93.)

luenesport.de v. 05.09.2021

29.08.2021: 1. Herren – TuS Bodenteich

SV Eintracht – Bodenteich 1:2 (1:0)

SVE-Trainer Philipp Zimmermann: „Aufgrund der Reihenfolge der Gegentore eine sehr unglückliche Niederlage. Wir haben ja zur Pause mit 1:0 geführt, bekommen in der 62. Minute eine Ecke – und lassen uns auskontern… Und in der Nachspielzeit fangen wir nach einer Ecke auch noch das 1:2, weil am langen Pfosten ein Spieler nur noch einschieben musste – und schon steht man wieder mit leeren Händen dar. Aber wir haben auch keine gute Leistung gezeigt, insgesamt war es einfach zu wenig, und trotzdem wäre ein Sieg möglich gewesen. Am Ende waren wir aber nicht zielstrebig genug, da fehlt die letzte Konsequenz, um das 2:0 oder 3:0 zu machen.“

Tore

1:0 Tianaoelijaona (22.)

1:1 Gehrke (63.)

1:2 Gehrke (92.)

luenesport.de v. 29.08.2021

Bewegte Bilder vom Spiel sind HIER zu finden.

SV Eintracht Lüneburg – TuS Bodenteich (So., 15:00)

Foto: Volker Mai

Interview mit SVE-Trainer Philipp Zimmermann
Niederlage in Neetze – dein Fazit?
Unterm Strich hat Neetze absolut verdient gewonnen. Die Niederlage ist jedoch aufgrund des Spielverlaufes ärgerlich für uns. Wir haben die 1:0-Führung bis zur 80. Minute leidenschaftlich verteidigt, ich kann meiner Mannschaft keinen Vorwurf machen. Das wir nicht die Möglichkeiten haben, die Neetze zur Verfügung hat, war uns bereits im Vorfeld bewusst. Wir haben uns, denke ich, gut verkauft und schauen nun nach vorne auf die kommenden Aufgaben.

Beide Spiele knapp verloren – was fehlt noch, um zu punkten?
Uns fehlt derzeit noch die Konstanz, eine gute Leistung auch über 90 Minuten abrufen zu können, daran müssen wir arbeiten! Man darf jedoch nicht vergessen, dass die Mannschaft, zu Saisonbeginn, (fast) komplett neu zusammengestellt wurde. Aktuell sind wir immer noch in einer Phase des gegenseitigen Kennenlernens, wir werden also noch Zeit benötigen, um weiter zusammenzuwachsen und letztlich besser zu werden. Abgesehen davon werden auch andere Mannschaften gegen Neetze und Küsten Punkte liegen lassen. 😉

Was erfreut dich trotzdem derzeit besonders an eurem Spiel?
Mich erfreut die Energie und die Lust, die spürbar ist, wenn die Mannschaft auf dem Platz steht! Das ist die Grundlage für alles Weitere.

Ist die Offensive stark genug aufgestellt, um zu bestehen?
Ich denke schon! Es ist ja nicht allein die Offensive, die dafür verantwortlich ist, Tore zu erzielen, dies ist Aufgabe der gesamten Mannschaft. Dennoch müssen wir, in allen Mannschaftsteilen, auch in der Offensive, unser Zusammenspiel weiter verbessern und optimieren.

Ist die Bank stark genug, um Qualität nachzuschieben?
Wir haben einen sehr großen Kader und aktuell sind lange noch nicht alle Spieler an Board. Der Konkurrenzkampf ist groß! Ich hoffe, dass alle Spieler diesen annehmen werden, dann werden wir auch die entsprechende Qualität von der Bank haben.

Was für eine maximale Ausbeute ist in dieser Gruppe für euch realistisch?
Ich habe mich noch nicht damit beschäftigt, was für eine maximale Punktzahl für uns jetzt noch möglich ist, das ist auch gar nicht wichtig. Wir alle wissen, dass wir in den nun folgenden Spielen punkten müssen und darauf liegt jetzt der Fokus. Am Ende stehen hoffentlich fünf Mannschaften hinter uns, dafür werden wir alles geben.

Jetzt Bodenteich – was für ein Gegner kommt da auf euch zu?
Eine ebenfalls spielstarke Mannschaft, die auch den Anspruch hat, in die Meisterrunde einzuziehen. Wir dürfen nicht den Fehler machen, Bodenteich zu unterschätzen, das wäre fatal. Bodenteich hat in den ersten beiden Spielen gezeigt, wozu sie im Stande sind, das wird ein ganz schweres Spiel.

Auf was für eine Partie können die Zuschauer sich freuen?
Wir wollen unseren Fans natürlich wieder ein tolles Spiel liefern und diese bestmöglich unterhalten. Ich denke, es wird ein intensives und enges Spiel, welches vermutlich durch Kleinigkeiten entschieden wird. Wir freuen uns auf viele Zuschauer auf der Hasenburg und hoffen auf maximale Unterstützung.

Wer wird auf jeden Fall fehlen?
Definitiv fehlen werden leider Paul Schindler und Felix Okorn, die sich beide im Spiel gegen Neetze verletzt haben. Gute Besserung Jungs! Des Weiteren gibt es noch einige Urlauber, die ebenfalls nicht zur Verfügung stehen.

luenesport.de v. 26.08.2021

22.08.2021: TuS Neetze – 1. Herren

TuS Neetze – SV Eintracht Lüneburg 3:1 (0:1)

Neetze-Trainer Maik Peyko: „Die SVE hat uns hier das Leben aber mal so richtig schwer gemacht! So ein 3:1 hört sich am Ende eindeutig an, aber es war nicht so souverän! Die Eintracht hat gut verteidigt, war taktisch super eingestellt – jeder Spieler hat da seinen Job gemacht. Sie hatten eine Chance per Freistoß aus 22 Metern, der Ball trumpfte ein Mal auf – und schon lagen wir zurück. Danach liefen wir gegen eine Betonwand, immer hat der letzte Pass gefehlt oder ein Tor wurde wegen Abseits nicht gegeben. Aber wir haben eben eine gute Breite im Kader, konnten mit Mehl und Grahle starke Spieler bringen. So haben wir uns einmal kräftig geschüttelt, spielten geduldig weiter. Nach dem 1:1 wurde es leichter, da waren die Löcher größer und wir konnten nachlegen. Trotzdem ein dickes Lob an die Eintracht!“
Tore
0:1 Wollitz (22.)
1:1 Rudloff (78.)
2:1 Mancini (80.)
3:1 Mehl (87.)

luenesport.de v. 22.08.2021

1 2