Neu formiertes SR-Team belegt Platz 9

   

Die Helden von Herford freuen sich über Platz 9

Hinten v. l. n. r.: Jan Heidinger, Arne Krüger, Felix Scharenberg, Wicky Pathak, Jakob Dally, Joulianos Zakir; vorne v. l. n. r.: Aline Schönsee, Thorsten Spens, Jürgen Bomberka, Oliver Vogt

   

Mit einem völlig neu formierten Team und ohne Schiedsrichter-Gäste von anderen Vereinen fuhren die Unparteiischen der SV Eintracht zum Hallenturnier der SR-Vereinigung Herford nach Kirchlengern. Ein Mammutprogramm lag vor ihnen: 8 Spiele à zehn Minuten waren zu absolvieren. Leider reichte es für das nicht eingespielte Team nur zu je einem Sieg und einem Remis gegen die beiden Mannschaften der Gastgeber, so dass man am Ende Platz 9 belegte. Die Tore für die Lüneburger erzielten Jakob Dally (4), Aline Schönsee (3) und Arne Krüger (1). Sieger des Turniers wurde die SR-Gruppe Nürtingen vor den Kollegen aus Unna/Hamm.

Besonders nett war das Wiedersehen mit den Kollegen aus Duisburg, Dortmund und Nürtingen, die genau wie die Turniergastgeber aus Herford im Juni am 11. Referee-Cup der SV Eintracht teilnehmen werden.

Leistungsexplosion - Platz 5 von 26 Teams beim SR-Turnier in Nürtingen!

   

Keeper Henning Bert

Einen hervorragenden fünften Platz belegten die Referees der SV Eintracht beim 6. Internationalen Schiri-Turnier in Nürtingen bei Stuttgart. Sieger der sehr fairen und gut organisierten Veranstaltung wurde die SR-Gruppe Reutlingen durch einen 2:0-Finalerfolg gegen die SR-Gruppe Aargau aus der Schweiz.

Schon die An- und Abreise erfolgte standesgemäß: mit der Air Berlin ging's am Freitag von Hamburg nach Stuttgart und am Montag auch wieder zurück. In diesem Zusammenhang sei Klaus Döbbeler und Gerd Steinberg gedankt, die die Reisenden mit zwei Vereinsbussen zum Flughafen fuhren und auch wieder abholten.

Im zur Lüneburger Seminaris-Gruppe gehörenden Hotel in Bad Boll fand die 21köpfige Lüneburger Gruppe auch ein adäquates Quartier, so dass dem erfolgreichen Turnier und einem schönen Wochenende nichts mehr im Wege stand.

Vielleicht waren es gerade die Getränke bedingten Ausfälle von Stammtorwart Hans-Jürgen Schulmann und Frank Richter (Gast von der Lüneburger SV), die das Team am Turniersamstag zu besonderen Leistungen anspornte. Vorne knipsten Vater und Sohn Kafetzakis reichlich, hinten hielten die Keeper Jürgen Bomberka und Henning Bert meist "den Laden dicht". Heraus kam am Ende Platz 5, der sogar noch hätte besser ausfallen können, wenn in der Finalrunde nicht ein sehr unglückliches 0:1 gegen die SR-Gruppe "Obere Saar" herausgesprungen wäre.

Ein besonderes Wiedersehen feierte man mit den Kollegen aus Düdelingen/Luxemburg und Dortmund, man verabredete sich, dass diese Veranstaltung sicherlich nicht der letzte gemeinsame Turnierbesuch gewesen sein soll.

Am Sonntag war für einen Teil der Gruppe relaxen im Hotel angesagt, ein anderer Teil fuhr ins benachbarte Göppingen, um sich dort in der "Märklin Erlebniswelt" an vergangene Kinderzeiten zu erinnern. Am Abend machte sich dann der jüngere Teil der Gruppe auf nach Stuttgart, um dort beim "Public Viewing" das Endspiel der Fußball-Europameisterschaft anzuschauen.

Mal schauen, was nächstes Jahr ansteht...

Bilder von der Reise sind in der Galerie zu sehen, die Resultate vom Turnier sind HIER (Vorrunde) sowie HIER (Tabellen/Endrunde) zu finden und einige weitere Internetberichte gibt es auf einer Extraseite, dazu bitte HIER klicken.

   

Lüneburger Landeszeitung v. 04.07.2008

   

Platz 11 in Dortmund

   

Am 19.01.2008 belegten die SVE-Schiris beim 1. Dortmunder Schiri-Hallencup einen guten elften Platz und ließen damit immerhin eine Mannschaft hinter sich...

Nach morgendlicher Anreise per Vereinsbus war man im ersten Spiel nicht sehr frisch und unterlag der württembergischen SR-Gruppe Nürtingen mit 0:2. Torwart Jürgen Bomberka verhinderte mit zahlreichen Paraden eine höhere Niederlage. Im zweiten Spiel gelang gegen die SR-Gruppe Eichsfeld aus Thüringen ein 1:1, wobei Tobias Helwig die Führung erzielte und der Gegentreffer erst kurz vor Schluss durch einen abgefälschten Schuss hingenommen werden musste.

Die Teams von der ARA Dudelange (LUX) und der SV Eintracht

Im dritten Spiel ging es gegen die Freunde aus Dudelange/Luxemburg. Völlig ausgeglichen verlief die Begegnung bis drei Minuten vor dem Ende, als Hendrik Hansen (Gast vom TSV Bardowick) Keeper Jürgen Bomberka mit einer harmlosen Rückgabe zum Endstand von 0:1 tunnelte.

Anschließend folgte das Spiel gegen die Gastgeber aus Dortmund, die bis dahin alle Spiel überlegen gewannen und später auch Turniersieger wurden. Mit einer feinen Leistung wurde das Spiel lange offen gehalten, erst in den letzten Minuten setzten sich die Westfalen mit 3:0 durch. So ging es im letzten Spiel um alles: mit einem Sieg gegen die bis dahin punktlose SR-Vereinigung Herford hätte man das Spiel um Platz 7 erreichen können. Als der inzwischen im Feld spielende Jürgen Bomberka ca. 15 Sekunden nach seiner Einwechslung das 1:0 erzielte und sich sofort wieder auswechseln ließ, schien alles auf einen Erfolg der Lüneburger hinauszulaufen. Wie man dann jedoch das Spiel noch 1:4 verlieren kann, bleibt ein Rätsel - vielleicht machten sich die etlichen Getränke zwischen den Spielen schon bemerkbar...

Also ging es um Platz 11 gegen die SR-Vereinigung Münster. Hier wurde Hendrik Hansen zum Matchwinner und Torschützenkönig und steuerte gleich beide Tore zum 2:1-Erfolg der Hasenburg-Unparteiischen bei.

Fazit: Spaßig war's schon - aber schleeecht gespielt.

Nach dem Turnier wurde noch ein wenig die Dortmunder Innenstadt unsicher gemacht, so dass am Sonntag der Fahrer des Busses für den Rückweg ausgelost werden musste.

SVE-Schiris in Luxemburg

   

Beim hervorragend besetzten Schiedsrichterturnier der SR-Vereinigung Düdelingen (ARA Dudelange) am 09. + 10. Juni 2007 in Luxemburg belegten die SVE-Unparteiischen einen guten zehnten Platz.

   

Hinten v. l. n. r.: Otto Vogt, Henning Bert, Ioannis Kafetzakis, Klaus Uhlenbroich, Jürgen Bomberka, Frank Richter, Manfred Fricke; vorne v. l. n. r.: Wilfried Meyer, Hans-Jürgen Schulmann, Harald Reinecke, Oliver Vogt

   

Mit dem Durchschnittsalter von 45,1 Jahren war man meist ca. 25 Jahre "erfahrener" als die Gegner, trotzdem wurde in der Vorrunde eine ausgeglichene Bilanz erreicht.

Die Ergebnisse der Vorrunde:

SVE - SRV Main-Taunus-Kreis (Deutschland) 1:1 (Torschütze Harald Reinecke)

SVE - ARA Norden (Luxemburg) 0:0

SVE - Province de Luxembourg (Belgien) 2:1 (2 x Ioannis Kafetzakis)

SVE - ARA Osten (Luxemburg) 1:0 (Ioannis Kafetzakis)

SVE - SRV Dortmund (Deutschland) 0:1

SVE - SRV Völklingen-Köllerthal 1:3 (Ioannis Kafetzakis)

SVE - ARA Luxembourg (Luxemburg) 0:0

Das beste Spiel zeigten die Lüneburger dabei gegen den späteren Turniersieger aus Dortmund (3:1 im Finale gegen die SR-Vereinigung Duisburg-Nord), der sich an der von Jürgen Bomberka organisierten, massierten Deckung fast die Zähne ausbiss und nur durch einen für Keeper Hans-Jürgen Schulmann unhaltbaren Fernschuss das Spiel für sich entscheiden konnte. Fast hätten sogar zwei Konter mit Großchancen durch Ioannis Kafetzakis und Oliver Vogt noch zum Ausgleich geführt.

So belegte man in der Tabelle doch nur Platz 5 und traf dann gegen den 5. der Parallelgruppe, die SR-Vereniging De Betuwe aus den Niederlanden. In einem von beiden Seiten offensiven Spiel hatten die Niederländer am Ende mit 3:2 das bessere Ende für sich, wobei (natürlich) Ioannis Kafetzakis die Tore erzielte - allerdings beteiligte sich auch Harald Reinecke mit einem Treffer, als er mit einem Sitzkopfball den eigenen Keeper überwand...

So blieb doch nur Platz 10, was aber der guten Stimmung keinen Abbruch tat.

Das Turnier wurde von den Gastgebern um FIFA-SR-Assistent Luc Nober ausgezeichnet organisiert, man traf sich mit vielen von früheren Turnieren sehr gut bekannten Kollegen und schloss auch neue Freundschaften.

Am Montag nach der Veranstaltung besichtigte das Lüneburger Team noch ausgiebig die Hauptstadt Luxemburg, bevor man sich wieder auf die achtstündige Heimreise per Bahn machte.

Alles in allem: ein tolles Wochenende!

Turnier in Duisburg (15.06.2004)

   

Es begann wie in Berlin - es endete wie in alten Zeiten: mit einem Sieg und einem Unentschieden starteten die SVE-Schiris beim Turnier der SR-Vereinigung Duisburg-Nord. Danach folgten vier Niederlagen, die allerdings der guten Stimmung keinen Abbruch taten. Organisiert wurde die Veranstaltung, die im Stadion vom MTV Union Hamborn stattfand, souverän von Karl-Heinz "Kalle" Rösner. Mit den Freunden aus Dortmund (die auch das Turnier gewannen), von Vorwärts/Wacker 04 Hamburg, aus Hagen, Remscheid und Düdelingen (Luxemburg) traf man viele bekannte Gesichter, die auch zum Teil seit Jahren Stammgäste bei den SVE-Turnieren waren.

Tolle Geste (06.06.2004)

   

Karlheinz Roth (r.) überreicht SVE-Obmann Oliver Vogt das Trikot für Turnier Nr. 11...

Karlheinz Roth, SR-Obmann des TSV Betzingen, überreichte SVE-SR-Obmann Oliver Vogt nach dem Berliner Turnier ein blaues Trikot mit der Nr. 11 in der Hoffnung, dass die Lüneburger doch noch eine Lösung für ein elftes internationales Schiedsrichterturnier im Jahre 2005 finden.

Riesenerfolg in Berlin (06.06.2004)

   

Die Helden von Berlin...

Foto: Warias   

Am Pfingstsonntag (30. Mai) nahmen die Hasenburg-Referees am Kleinfeldturnier der SR-Lehrgemeinschaft Berlin-Charlottenburg teil. Nachdem man sich am Samstag die DFB-Pokalendspiele gemeinsam anschaute, beschlossen die Blau-Weißen, es am nächsten Tag besser zu machen. Man begann zwar mit einer 0:1-Niederlage gegen die Kollegen aus dem Kreis Havelland, setzte dann aber zu einem sensationellen Siegeszug an, der erst im Finale von der Berliner Lehrgemeinschaft Wedding/Oslo im Siebenmeterschießen gestoppt werden konnte. Die einzelnen Resultate können als pdf-Datei auf der Internetseite der Charlottenburger Kollegen angesehen werden. Dass der anschließende Grillabend samt Siegerehrung bei bester Laune absolviert wurde, versteht sich von selbst...

Mit von der Partie waren: Hans-Jürgen Schulmann, Holger Rinke, Jürgen Bomberka, Oliver Vogt, Alex Reinecke sowie als Gäste aus dem Kreis Harburg Timo Roentsch und Mario Warias.

SVE-Unparteiische in Lahti (02.12.2003)

   

Mit nur kleiner Besetzung waren die Lüneburger Schiris am 29./30. November beim diesjährigen LEK-Cup der Kollegen von der SR-Vereinigung Lahti dabei. Jürgen Bomberka, Tobias Helwig und Denny Meier (alle von der SV Eintracht) vertraten die Lüneburger Farben in Finnland, dazu gesellten sich Timo Roentsch vom TuS Fleestedt sowie der ehemalige Harburger Landesliga-Referee Mario Warias. Beim Großfeldturnier am Samstag taten sich die Lüneburger als umsichtige Turnierschiedsrichter hervor und belegten beim Kleinfeldturnier am Sonntag einen ausgezeichneten dritten Rang.

SR-Turnier in Holland (13.06.2002)

   

Anlässlich des 60jährigen Bestehens der holländischen SR-Vereniging De Betuwe waren die SVE-Schiris am 9. Juni zu Gast beim dortigen SR-Kleinfeldturnier. Aufgrund einiger Abschlussfahrten diverser Mannschaften und kurzfristiger Absagen fuhr nur ein kleines Aufgebot mit: Jürgen Bomberka, und Tobias Helwig sowie Sascha Piehl (TSV Mechtersen/Vögelsen) und Hendrik Hansen (TSV Bardowick). Vervollständigt wurde das Team durch Klaus Uhlenbroich und einige Spieler der Gastgeber, trotzdem belegte man einen guten 7. Platz unter zwölf Teams. Als Betreuer war Otto Vogt mit von der Partie. Die An- und Abreise verlief feucht-fröhlich: gemeinsam im Bus mit den Kollegen vom SC Vorwärts/Wacker 04 Hamburg (die beim Turnier hinter der SR-Vereinigung Duisburg-Nord Platz zwei belegten) um "Manager" Kurt Meyer wurde mehr gefeiert als Bus gefahren...

Finalspiele knapp verpasst (12.05.2002)

   

Beim 7. Kleinfeldturnier der SR-Lehrgemeinschaft Charlottenburg anlässlich der Deutschen Pokalendspiele verpassten die Hasenburg-Schiris nur knapp den Einzug ins Halbfinale. Als einziges Team nahmen sie dem späteren Turniersieger, der SR-Lehrgemeinschaft Zehlendorf um Zweitliga-Schiri Manuel Gräfe einen Punkt ab. Für die SVE spielten: Denny Meier (4 Tore), Khodor "Kridde" Khalil, Jürgen Bomberka, Oliver Vogt, Danny Winkel, Dennis Kurt und als Gast Timo Kurt (3 Treffer) von Türkspor Linden-Au Lüneburg. Im Siebenmeterschießen um Platz 5 gegen die Celler Auswahl um Ex-Bundesligaschiri Bernd Hauer (Altenhagen) behielten den Lüneburger klaren Kopf und vollstreckten gegen Keeper Jan Siegusch ohne Fehlschuss, während den Celler zweimal die Nerven versagten.

Anschließend wurde in der Baustelle Olympiastadion das DFB-Pokalendspiel FC Schalke 04 - Bayer 04 Leverkusen (4:2) betrachtet.

Teilerfolg in Duisburg (26.10.2001)

   

Standesgemäß in der 1. Klasse reisten die SVE-Unparteiischen per Bahn zum Hallenturnier in Duisburg am 3. November. Als großes Ziel hatten sich die Lüneburger  vorgenommen, endlich mal nicht nur den letzten oder vorletzten Platz zu belegen. Und es wurde sogar der Gruppensieg in der Vorrunde, leider schied man im Neunmeterschießen im Viertelfinale aus. Mit von der Partie waren:

Daniel Reinecke, Denny Meier, Tobias Helwig, Danny Winkel und Oliver Vogt, Ex-Einträchtler Oliver Steinberg als immer gern gesehener Gast sowie Hendrik Hansen vom TSV Bardowick.

Sensation in Laage (21.07.2001)

   

Beim 7. Hans-Reiteritzsch-Turnier der SR-Vereinigung Güstrow am 21. Juli in Laage feierten die SVE-Schiris einen unerwarteten Erfolg: nach Spielen gegen die SR-Auswahlen aus Rostock (0:2), Demmin (2:1, Tore: Denny Meier, Tobias Helwig) und Güstrow (4:0, Tore: Tobias Helwig, 2x Denny Meier und Hendrik Hansen) sowie gegen ein Güstrower Freizeitteam (1:0, Tor Denny Meier) belegte man am Ende der Vorrunde überraschenderweise Platz 1 in der Gruppe vor Rostock und den Güstrower Freizeitlern. Im Finale traf man auf die Alte Herren des FSV Laage 07, die das Spiel auch klar bestimmte, es nur versäumte, ein Tor zu erzielen. Das tat dann Sekunden vor Schluss beim einzigen Konter der Begegnung Denny Meier, der den Lüneburgern mit seinem Treffer eiskalt den Turniersieg sicherte. Die anschließende Fete im Laager Vereinsheim wurde denn auch feuchtfröhlich, am nächsten Morgen wurde mit dem schweren Pokal als neuem "Gepäckstück" die Rückreise per Bahn angetreten.

Außer den Torschützen waren noch dabei: Keeper Danny Winkel, Olaf Heselich und als Gastspieler vom Lüneburger SK Ferdi Oklu.

Platz 7 in Laage (31.07.2000/31.08.2000)

   

Ein Sieg, zwei Unentschieden und drei Niederlagen - das war die Bilanz beim 6. Hans-Reiteritzsch-Turnier der SR-Vereinigung Güstrow in Laage am 29. Juli. Damit blieb im Endklassement nur der siebte - und letzte - Platz für die Schiris von der Hasenburg. Dafür wurde sich am Abend beim Sportlerball im Laager "Ballhaus" direkt am Turniergelände schadlos gehalten und bis weit nach Mitternacht mit den Kollegen aus Güstrow gefeiert.

Torwart Danny Winkel in Aktion - alle anderen Einträchtler stehen staunend daneben... 

Der alte Mann und der Ball - SVE-Schiriobmann Oliver Vogt kurz vor dem Ballverlust...

Letzter Platz beim Güstrower SR-Turnier - das sind die Helden: (stehend v. l. n. r.) Hendrik Hansen (TSV Bardowick), Tobias Helwig, Torsten Rink (TuS Reppenstedt), Oliver Steinberg sowie (unten v. l. n. r.) Daniel Rink (TuS Reppenstedt), Danny Winkel, Oliver Vogt - egal, Hauptsache, es war lustig...

Fotos: Kerstin Vogt

SR-Hallenturnier der SR-Vereinigung Dithmarschen (14.01.2000)

   

Stark angefangen, katastrophal aufgehört: so lässt sich das Endergebnis für die Schiri-Mannschaft der SV Eintracht knapp und präzise ausdrücken. Nachdem sich das Team im Vorfeld zahlenmäßig schon stark reduziert hatte (parallel liefen in Lüneburg A- und B-Junioren- sowie Altliga-Hallenmeisterschaften), konnte Tobias Helwig in letzter Sekunde durch "Einkäufe" bei anderen Vereinen überhaupt noch eine Mannschaft zusammenstellen. Zu den Einträchtlern Oliver Steinberg, Tobias Helwig und Oliver Vogt gesellten sich so noch Tobias Hansen (TuS Reppenstedt) als Keeper, Olaf Heselich (MTV Treubund Lüneburg) und Lars Kallenberg (TSV Mechtersen-Vögelsen). Vor Ort wurde noch der Dithmarscher Kollege Jörg Jäger verpflichtet, der durch seine Teilnahme an mehreren Reisen ins finnische Lahti mit den Lüneburger Schiris sowieso schon mit dem Lüneburger Stil, Fußball zu spielen (flach spielen, hoch verlieren), vertraut war.

Und das Turnier in Marne begann auch gleich erfolgreich: gegen die Mannschaft aus Neumünster ließen die Niedersachsen nichts anbrennen und gewannen gegen den späteren Finalteilnehmer hochverdient mit 1:0. Das Tor erzielte Tobias Helwig. Im zweiten Spiel wurde Keeper Tobias Hansen sofort überrascht: die Plöner Kollegen führten den Anstoß direkt aus und trafen zur Führung. Im Folgenden entwickelte sich ein Spiel, das ein wenig vom etwas übertriebenen Ehrgeiz einiger Plöner Schiri-Kollegen geprägt war, die das Spiel aber letztendlich verdient mit 2:1 gewannen. Auch hier erzielte Tobias Helwig das Tor der Lüneburger zum 1:2-Anschlußtreffer.

Gegen die bis dahin sieglose Mannschaft der SR-Vereinigung Schleswig folgte ein glatter 4:1-Erfolg. Auch durch den zwischenzeitlichen Ausgleich ließen sich die SVE-Schiris nicht aus der Ruhe bringen und gewannen souverän. Die Tore erzielten Tobias Helwig und Oliver Vogt (je 2).

Im letzten Vorrundenspiel genügte eigentlich ein Unentschieden gegen die SR-Vereinigung Kiel, um das Halbfinale der besten vier Teams zu erreichen. Von Beginn an hatten die Lüneburger jedoch völlig "verwachst", produzierten Fehler um Fehler und scheiterten auf der Gegenseite immer wieder am überragenden Kieler Torwart. So kam es, wie es kommen musste, mit 0:4 wurde eine schwere Schlappe erlitten. Damit war es nichts mehr mit dem Halbfinale, sogar das Team aus Kiel musste man aufgrund des Torverhältnisses an sich vorbeiziehen lassen. Wie gewonnen, so zerronnen - so wurde der Geheimfavorit auf den Turniersieg plötzlich nur Vorletzter der Gruppe.

Das Spiel um Platz 7 begann stark, nach Oliver Vogts 1:0-Führungstreffer wurde jedoch mehrfach der entscheidende Treffer zum 2:0 verpasst - logische Folge: zwei Gegentreffer und eine wieder mal völlig unnötige Niederlage.

So belegten die Hasenburg-Schiris nur Platz 8 unter zehn teilnehmenden Mannschaften - die Enttäuschung war riesengroß!

   

Die Ergebnisse

SR-Vereinigung Dithmarschen

-

FC Dornbreite Lübeck

2:1

SR-Vereinigung Neumünster

-

SR-Vereinigung Kiel

2:1

SR-Vereinigung Steinburg

-

Hamburger SV

3:1

SR-Vereinigung Schleswig

-

SR-Vereinigung Plön

1:2

Germania Schnelsen

-

SR-Vereinigung Dithmarschen

3:1

SV Eintracht Lüneburg

-

SR-Vereinigung Neumünster

1:0

FC Dornbreite Lübeck

-

SR-Vereinigung Steinburg

2:3

SR-Vereinigung Kiel

-

SR-Vereinigung Schleswig

1:0

Hamburger SV

-

Germania Schnelsen

1:0

SR-Vereinigung Plön

-

SV Eintracht Lüneburg

2:1

SR-Vereinigung Steinburg

-

SR-Vereinigung Dithmarschen

4:0

SR-Vereinigung Schleswig

-

SR-Vereinigung Neumünster

1:4

Hamburger SV

-

FC Dornbreite Lübeck

1:1

SR-Vereinigung Plön

-

SR-Vereinigung Kiel

2:1

Germania Schnelsen

-

SR-Vereinigung Steinburg

1:3

SV Eintracht Lüneburg

-

SR-Vereinigung Schleswig

4:1

SR-Vereinigung Dithmarschen

-

Hamburger SV

0:1

SR-Vereinigung Neumünster

-

SR-Vereinigung Plön

0:0

FC Dornbreite Lübeck

-

Germania Schnelsen

2:1

SR-Vereinigung Kiel

-

SV Eintracht Lüneburg

4:0

   

Gruppe 1:

 

Gruppe 2:

Platz

Team

Tore

Pkte.

 

Platz

Team

Tore

Pkte.

1.

SR-Vereinigung Steinburg

13:4

12

 

1.

SR-Vereinigung Plön

6:3

10

2.

Hamburger SV

4:4

7

 

2.

SR-Vereinigung Neumünster

6:3

7

3.

FC Dornbreite Lübeck

6:7

4

 

3.

SR-Vereinigung Kiel

7:4

6

4.

Germania Schnelsen

5:7

3

 

4.

SV Eintracht Lüneburg

6:7

6

5.

SR-Vereinigung Dithmarschen

3:9

3

 

5.

SR-Vereinigung Schleswig

3:11

0

   

Halbfinale:

SR-Vereinigung Steinburg - SR-Vereinigung Neumünster 2:4 n. 7m

SR-Vereinigung Plön - Hamburger SV 3:1

   

Spiel um Platz 9:

SR-Vereinigung Dithmarschen - SR-Vereinigung Schleswig 4:6 n. 7m

Spiel um Platz 7:

Germania Schnelsen - SV Eintracht Lüneburg 2:1

Spiel um Platz 5:

FC Dornbreite Lübeck - SR-Vereinigung Kiel 4:6 n. 7m

Spiel um Platz 3:

SR-Vereinigung Steinburg - Hamburger SV 3:0

Endspiel:

SR-Vereinigung Neumünster - SR-Vereinigung Plön 0:3

SR-Hallenturnier der SR-Vereinigung Duisburg-Nord (06.11.1999)

   

Wieder mal sportlich erfolglos, dafür aber mit vielen aufgefrischten und auch neuen Freundschaften im Gepäck kehrten die Schiedsrichter der SV Eintracht Lüneburg vom alljährlichen Turnier der Duisburger Schiri-Kollegen zurück.

Bereits am Freitag erfolgte die Anreise mit der - wie so oft - verspäteten Deutschen Bahn in zum Teil überfüllten Zügen. Nach der Ankunft in Duisburg und dem Einchecken ins Hotel wurde die vorbereitende Spielersitzung im Duisburger Szene-Lokal "TÜTEI" durchgeführt. Schon gegen 2.30 Uhr waren alle Klarheiten bei der Aufstellung beseitigt, so dass das Team noch für ca. vier Stunden erholsamen Schlaf vor dem anstrengenden Turniertag bekam. Mit von der Partie waren René Bolla, Tobias Helwig, Danny Winkel und Oliver Vogt, dazu als Gäste Philipp Volkmer (TSV Adendorf), Christopher Schäfer (TuS Erbstorf) und der Uelzener Gaststar Stephan Wetzel vom VfL Suderburg.

Die Spiele:

   

SR-Vereinigung Duisburg-Nord - SV Eintracht Lüneburg 5:0

Natürlich hatten die Lüneburger wie so oft das erste Turnierspiel zu absolvieren. Gegen die haushoch favorisierten Gastgeber setzte es eine deutliche 0:5-Niederlage, die auch in der Höhe verdient war. Viele individuelle Fehler führten immer wieder dazu, dass die technisch starken Hausherren in Ballbesitz kamen und die Abwehr der Einträchtler von einer Verlegenheit in die nächste stürzte. Zu deutlich war die doch sehr kurze Nacht zu merken, keiner der niedersächsischen Akteure wirkte sehr ausgeschlafen.

   

SV Eintracht Lüneburg - SR-Vereinigung Remscheid 1:3

Schon besser lief es in der zweiten Begegnung. Gegen die starke Mannschaft aus Remscheid, die im Sommer immerhin das Finale des Lüneburger Schiri-Turniers erreicht hatte, sah die Gegenwehr schon fast ein wenig nach richtigem Fußball aus. Zwischenzeitlich verkürzte Danny Winkel zum 1:2, was den Spielfluss des Gegners doch merklich unterbrach. Trotzdem waren die Remscheider am Ende das wesentlich bessere Team und gewannen verdient.

   

SR-Vereinigung Kempen-Krefeld - SV Eintracht Lüneburg 3:2

Gegen den späteren Turniersieger zeigten die Lüneburger in den ersten fünf der zehn Spielminuten eine schlimme Leistung. Hochverdient führten die Krefelder zu diesem Zeitpunkt fast uneinholbar mit 3:0. Erst danach besannen sich die Blau-Weißen und mit dem Anschlusstreffer von Danny Winkel begannen die besten Turnierminuten. Die Krefelder wurden förmlich in der eigenen Hälfte eingeschnürt und verhinderten mit viel Mühe zunächst weitere Gegentreffer. Oliver Vogts Treffer eine Minute vor Schluss nützte dann aber nichts mehr - dritte Niederlage im dritten Spiel!

   

SV Eintracht Lüneburg - SR-Vereinigung Ennepetal 0:1

Erst kurz vor Schluss musste Keeper René Bolla hinter sich greifen, nachdem er bis dahin mehrere Großchancen der Ennepetaler mit großartigen Paraden verhindert hatte. Mit einem Sieg hätten die Lüneburger noch die nächste Runde erreicht, leider war die Nervosität zu groß.

   

Vier Spiele, vier Niederlagen - kein Problem für das Lüneburger Team, das - im Gegensatz zu vielen anderen Mannschaften - noch bis zur Siegerehrung in der Halle blieb. So blieb wenigstens genug Zeit, um den Duisburger Schiri-Frauen am Verkaufsstand Gesellschaft zu leisten und mit vielen Schiedsrichterkollegen ein paar Worte auszutauschen.

Alles in allem war es wieder ein gelungenes Turnier mit einem erwartet schlechten Abschneiden der Eintracht-Schiedsrichter, das Organisator Karl-Heinz Rösner und seine Crew souverän über die Bühne brachte.

Der Abend wurde in einem Steakhaus in der Duisburger Innenstadt bestritten, wo die Truppe von Geschäftsführerin Viola hervorragend betreut wurde. Dank der Verführungskünste von Philipp Volkmer, der von einer Bedienung ob seines Benehmens ein Malbuch mit Farbstiften bekam, stiftete das Steakhaus auch die Antrittsprämie: jeder Spieler erhielt eine Wundertüte, die normalerweise an Kinder bis sechs Jahren ausgegeben wird!

Die Rückfahrt am Sonntag mit der schon wieder verspäteten Bahn verlief dann sehr ruhig, dieses Mal wurden auch alle Anschlusszüge erreicht, da jeder Zug Verspätung hatte...

Ganz bestimmt werden die Lüneburger im nächsten Jahr erneut am Turnier in Duisburg teilnehmen, schließlich gilt es, endlich einmal wenigstens ein Spiel zu gewinnen!

   

   

Gruppe 1:

 

Gruppe 2:

Platz

Team

Tore

Pkte.

 

Platz

Team

Tore

Pkte.

1.

SRV Duisburg-Nord

14:3

10

 

1.

SRV Oberhausen/Bottrop

16:6

15

2.

SRV Remscheid

9:8

9

 

2.

SRV Wuppertal

14:11

9

3.

SRV Ennepetal

6:6

5

 

3.

SRV Hagen

9:8

9

4.

SRV Kempen-Krefeld

9:12

4

 

4.

SRV Dortmund

8:7

6

5.

SV Eintracht Lüneburg

3:12

0

 

5.

SRV Paderborn

6:12

3

 

 

 

 

 

6.

SRV Duisburg-Süd

7:16

3

   

Viertelfinale:

SR-Vereinigung Duisburg-Nord

-

SR-Vereinigung Dortmund

2:0

SR-Vereinigung Remscheid

-

SR-Vereinigung Wuppertal

3:5 n. 7m

SR-Vereinigung Ennepetal

-

SR-Vereinigung Hagen

3:1 n. 7m

SR-Vereinigung Kempen-Krefeld

-

SR-Vereinigung Oberhausen-Bottrop

5:4 n. 7m

 

Halbfinale:

SR-Vereinigung Duisburg-Nord

-

SR-Vereinigung Wuppertal

2:3

SR-Vereinigung Ennepetal

-

SR-Vereinigung Kempen-Krefeld

0:1

 

Spiel um Platz 3:

SR-Vereinigung Duisburg-Nord

-

SR-Vereinigung Ennepetal

4:3

 

Endspiel:

SR-Vereinigung Wuppertal

-

SR-Vereinigung Kempen-Krefeld

4:5 n. 7m

SR-Hallenturnier der SR-Vereinigung Dithmarschen (12.12.1998)

   

Mit einem guten sechsten Rang kehrten die SVE-Schiedsrichter vom Hallenturnier der Dithmarscher Unparteiischen am 12. Dezember 1998 in Brunsbüttel nach Lüneburg zurück. Nach vierstündiger Bahn- und Busanreise ins ferne Schleswig-Holstein (nach Duisburg hatte man im November ebenfalls vier Stunden benötigt...) begann das Turnier mit einem 0:0 gegen die starke Mannschaft der Schiris aus dem Kreis Ostholstein. Im nächsten Gruppenspiel setzte es gegen den späteren Turniersieger, den Schiris vom Hamburger SV, eine etwas unglückliche, aber doch verdiente 0:3-Niederlage. Dabei wurde Torwart René Bolla (die "Katze von Bardowick") nach der Hälfte der Spielzeit erstmalig von Danny Winkel überwunden, der sich wohl gedacht hatte, dass er so schnell nicht mehr so frei vor einem Tor zum Schuss kommen würde... Im dritten Turnierspiel gegen die zweite Mannschaft der Gastgeber zollten sich beide Teams gegenseitig zuviel Respekt voreinander, so dass die Partie schon fast zwangsläufig mit 0:0 enden musste. Trotz "Kopfprämie" hielt Jörg Jäger im Tor der Gastgeber seinen Kasten sauber - trotzdem darf er im Januar als "Gaststar" mit der Lüneburger SR-Kreisauswahl mit nach Finnland zum LEK-Cup der SR-Vereinigung Lahti reisen!

Im vierten Spiel drehten die Lüneburger dann aber mächtig auf: nachdem einige Großchancen vergeben wurden, brach ausgerechnet SR-Obmann Oliver Vogt den Bann und erzielte den 1:0-Führungstreffer gegen die SR-Auswahl des Kreises Nordfriesland. Danny Winkel erhöhte auf 2:0, in der Schlussminute musste Keeper Oliver Albrecht (René Bolla war inzwischen verletzt ausgeschieden) lediglich noch den 1:2-Anschlußtreffer hinnehmen. Damit war der dritte Gruppenplatz erreicht.

Im Spiel um Platz 5 machte sich dann sofort die vorangegangene kleine Tribünenparty mit den nordfriesischen Kollegen bemerkbar. Deutliche Konditions- und Konzentrationsschwächen führten zu einer klaren 0:3-Niederlage gegen die Unparteiischen von Germania Schnelsen. Aber das war letztlich auch egal, mit Platz 6 konnte man sich zufrieden auf den Heimweg machen.

Die SV Eintracht spielte mit folgendem Kader: Torwart René Bolla, Danny Winkel und Oliver Vogt. Dazu kamen als Gastspieler Christopher Schäfer vom TuS Erbstorf, Philipp Volkmer (TSV Adendorf) und Oliver Albrecht (TuS Reppenstedt).

   

Die Ergebnisse:

   

Gruppe 1:

 

 

 

 

Gruppe 2:

 

 

 

Dithmarschen I

-

Steinburg

1:3

 

Dithmarschen II

-

Hamburger SV

0:3

Germ. Schnelsen

-

Segeberg

2:0

 

Eintr. Lüneburg

-

Ostholstein

0:0

Flensburg

-

Dithmarschen I

3:1

 

Nordfriesland

-

Dithmarschen II

1:0

Steinburg

-

Germ. Schnelsen

0:0

 

Hamburger SV

-

Eintr. Lüneburg

3:0

Segeberg

-

Flensburg

1:7

 

Ostholstein

-

Nordfriesland

2:0

Dithmarschen I

-

Germ. Schnelsen

0:0

 

Dithmarschen II

-

Eintr. Lüneburg

0:0

Steinburg

-

Flensburg

0:1

 

Hamburger SV

-

Nordfriesland

3:2

Segeberg

-

Dithmarschen I

4:2

 

Ostholstein

-

Dithmarschen II

1:1

Germ. Schnelsen

-

Flensburg

1:2

 

Eintr. Lüneburg

-

Nordfriesland

2:1

Segeberg

-

Steinburg

3:1

 

Ostholstein

-

Hamburger SV

2:0

   

Die Tabellen:

   

Gruppe 1:

 

Gruppe 2:

Platz

Team

Tore

Pkte.

 

Platz

Team

Tore

Pkte.

1.

KFV Flensburg

13:3

12

 

1.

Hamburger SV

9:4

9

2.

KFV Segeberg

8:12

6

 

2.

KFV Ostholstein

5:1

8

3.

Germania Schnelsen/ETV

3:2

5

 

3.

SV Eintracht Lüneburg

2:4

3

4.

KFV Steinburg

4:5

4

 

4.

KFV Nordfriesland

4:7

3

5.

SRV Dithmarschen I

4:10

1

 

5.

SRV Dithmarschen II

1:5

2

   

Die Endrunde:

   

Spiel um Platz 9:

SRV Dithmarschen I - SRV Dithmarschen II 5:2

Spiel um Platz 7:

KFV Steinburg - KFV Nordfriesland 3:2

Spiel um Platz 5:

Germania Schnelsen/ETV - SV Eintracht Lüneburg 3:0

Spiel um Platz 3:

KFV Segeberg - KFV Ostholstein 4:3 n. 7m

Endspiel:

KFV Flensburg - Hamburger SV 2:4 n. 7m

   

Turnierimpressionen:

   

Spielmacher Oliver Steinberg musste mit einer schweren Erkältung noch kurz vor der Abfahrt passen. Als faire Entschuldigung überließ er dem Team einige Getränke als Reiseproviant.

Reiseleiter der Fahrt war Philipp Volkmer, der während der Busfahrt von St. Michaelisdonn nach Brunsbüttel seinen sach- und fachkundigen Kommentar zur Landschaft abgab. Busfahrer "Rudi" und die weiteren Fahrgäste des Linienbusses erfreuten sich sehr an der Plaudertasche aus Adendorf.

Nachdem die Stimmung in der Halle etwas zu wünschen übrig ließ, übernahmen die Lüneburger die Regie. Mit Gesängen und Sprechchören feierte man vor allem die Schiris aus Nordfriesland, die sich davon angespornt in einen wahren Spielrausch steigerten und ihre Spiele daher nur knapp verloren... 

Das Turnier wurde in einer sehr freundschaftlichen Atmosphäre ausgetragen. Sicherlich auch ein Verdienst der ausgezeichneten Schiedsrichter, zu denen auch Oskar Schwantes gehörte, der gerade in der Dezember-Ausgabe der DFB-Schiedsrichter-Zeitung für sein 1.500. Spiel besondere Erwähnung fand.

Ein großer Dank soll an dieser Stelle an die Dithmarscher Organisatoren Hagen Preuß, Bernd Plath und Jörg Jäger gehen, die nach dem Turnier die Mannschaften aus Lüneburg und vom Hamburger SV in höchster Eile zum Bahnhof fuhren.

SR-Hallenturnier der SR-Vereinigung Duisburg-Nord (24.11.1998)

   

Drei Spiele - drei Niederlagen: wie so oft waren die SVE-Schiris sportlich erfolglos. Dafür wurden während der Veranstaltung im Vorraum der Halle viele Kontakte zu anderen SR-Kollegen geknüpft. Highlight dabei: mit einer von den SVE-Schiris zeitlich geschickt ausgegebenen Runde Altbier verpassten die Unparteiischen des Kreises 5 (Grevenbroich-Neuß) um ein Haar ihr Halbfinalspiel...

SR-Kleinfeldturnier der Südtiroler Sport-Gemeinschaft/Volksbank (25. Juli 1998)

   

Einen sensationellen vierten Platz belegten die Eintracht-Schiris beim 1. Südtiroler Schiedsrichterturnier in Vilpian. Dass nur fünf Mannschaften an dieser Veranstaltung teilnahmen, sollte eigentlich keine Rolle spielen - die Platzierung zählt...! Dabei fing alles so schön an: kurz nach dem Seitenwechsel im ersten Spiel gegen die SR-Gruppe Münchberg nutzte Jan-Peter Pabst einen schweren Abwehrfehler der Franken eiskalt aus und brachte die Blau-Weißen mit 1:0 in Führung. Leider reichte die Kraft nur 20 Minuten, so dass der Gegner doch noch in den letzten zehn Minuten den Spieß umdrehen konnte und mit 4:1 gewann. In der zweiten Partie gegen die Südtiroler Gastgeber hatten die Einträchtler das Glück der Tüchtigen. Zahlreiche Chancen vergaben die SSG-Unparteiischen um Spielmacher Hugo Casal. Kurz vor Spielende schloss der NFV-Kreisvorsitzende Fritz Juschkus nach einem unwiderstehlichen Alleingang einen Konter zum 1:0-Siegtor ab. In den beiden letzten Spielen gegen die dominierenden Teams aus Schwabach (SR-Gruppe Jura Nord) und Lahti ging es den Hasenburg-Schiris hauptsächlich um Schadensbegrenzung. Dabei zog man sich beim 1:5 gegen Jura Nord - den Treffer zum zwischenzeitlichen 1:2 erzielte Goalgetter Jan-Peter Pabst - und beim 0:4 gegen den finnischen Turniersieger achtbarer aus der Affäre, als es die Resultate aussagen.

Folgende Helden schickte die SV Eintracht Lüneburg nach Südtirol, um die Alpen zu stürmen:

Danny Winkel, Nicolas Neuber, Jörg Menke, Jan-Peter Pabst, Oliver Vogt und Otto Vogt (als Teammanager), dazu als Gäste: Fritz Juschkus (TuS Neetze, Vorsitzender des NFV-Kreises Lüneburg), Manfred Kreutz (Lüneburger Kreis-SR-Obmann) und Oliver Albrecht (beide TuS Reppenstedt) und Klaus Uhlenbroich (SR-Vereniging De Betuwe/Niederlande). Als Fahrer des Vereinsbusses und Hauptkameramann fungierte der stellvertretende Jugendfußballobmann der SV Eintracht, Werner Schulmann.

   

Die Ergebnisse:

09.30 Uhr 

SV Eintracht Lüneburg 

-

SR-Gruppe Münchberg 

1:4

10.05 Uhr 

SR-Gruppe Jura Nord 

-

Lahden Erotuomarikerho 

1:2

10.40 Uhr 

SV Eintracht Lüneburg 

-

Südtiroler SG/Volksbank 

1:0

11.15 Uhr 

SR-Gruppe Münchberg 

-

SR-Gruppe Jura Nord 

1:5

15.00 Uhr 

Lahden Erotuomarikerho 

-

Südtiroler SG/Volksbank 

5:2

15.35 Uhr 

SV Eintracht Lüneburg 

-

SR-Gruppe Jura Nord 

1:5

16.10 Uhr 

SR-Gruppe Münchberg 

-

Lahden Erotuomarikerho 

0:3

16.45 Uhr 

SR-Gruppe Jura Nord 

-

Südtiroler SG/Volksbank 

10:0

17.20 Uhr 

SV Eintracht Lüneburg 

-

Lahden Erotuomarikerho 

0:4

17.40 Uhr 

SR-Gruppe Münchberg 

-

Südtiroler SG/Volksbank 

3:3

   

Die Tabelle:

Platz

Mannschaft

Tore

Pkte

1.

Lahden Erotuomarikerho (Finnland) 

14:3

12

2.

SR-Gruppe Jura Nord (Deutschland) 

21:4

9

3.

SR-Gruppe Münchberg (Deutschland) 

8:12

4

4.

SV Eintracht Lüneburg (Deutschland) 

3:13

3

5.

Südtiroler Sport-Gemeinschaft/Volksbank (Italien) 

5:19

1

    

Hintere Reihe v. l. n. r.: Otto Vogt, Oliver Albrecht, Fritz Juschkus, Jan-Peter Pabst, Nicolas Neuber, Werner Schulmann, vordere Reihe v. l. n. r.: Oliver Vogt, Danny Winkel, Jörg Menke, Klaus Uhlenbroich, Manfred Kreutz

Foto: Karl Rottensteiner   

   

Folgende Unparteiische leiteten die Turnierpartien ausgezeichnet und völlig problemlos: Manuela Thomas (SR-Gruppe Münchberg), Dieter Habermann (SR-Gruppe Jura Nord) sowie Hansjörg Windegger, Arnold Franzelin und Hubert Mitterer von der Südtiroler Sport-Gemeinschaft/Volksbank.

Leider konnten der Landeshauptmann Dr. Luis Durnwaldner und der Europa-Parlamentarier Dr. Michel Ebner nicht an der Siegerehrung teilnehmen. Auch der Tourismusdirektor der Gemeinde Vilpian musste absagen, so dass die Organisatoren Karl Rottensteiner und Oswald Zanon (beide Südtiroler SG) und Dieter Habermann (SR-Gruppe Jura Nord) die Preisverteilung am Sonntag übernahmen.

Es ist schön, alte Freunde wiederzutreffen: die Schiris aus Lahti, Münchberg und Lüneburg, alte Bekannte schon seit Jahren, feierten gemeinsam drei Tage lang Wiedersehen. Dabei wurde wieder vereinbart, dass die Münchberger und die Kollegen aus Lahti 1999 wieder am SR-Turnier der SV Eintracht in Lüneburg teilnehmen werden. Darüber hinaus fliegen erstmalig auch zwei Münchberger Unparteiische im kommenden Dezember mit den Lüneburger Schiris zum LEK-Cup nach Lahti.

Das Wetter hätte dem Spielplan beinahe den Garaus gemacht: nach tropischen Temperaturen noch am Freitag wurde vorsorglich der Spielplan so geändert, dass die zweite Turnierhälfte erst gegen 17.00 Uhr beginnen sollte. Nach einem Gewitterschauer am frühen Samstagmorgen kühlte es ein wenig ab, so dass der ursprüngliche Spielplan belassen werden konnte.

Mächtig stolz waren die Schiris aus Lahti nach dem unerwarteten Turniersieg. Asko Juurinen sprach nach dem Turnier jeden Spieler aus anderen Mannschaften mit dem Wort "Verlierer" an, SR-Präsident Ari Juhanila verbarg seine Freude am Sonntag hinter einer schwarzen Sonnenbrille und Seppo Kauppi konnte gar nicht genug Bier aus dem riesigen Siegespokal schlürfen...

Einen Gegner hatte Hugo Casal (Südtiroler SG) ganz elegant am Vortag des Turniers ausgeschaltet. Jochen Schuberth von der SR-Gruppe Münchberg, seines Zeichens mit 31 Saisontreffern Torschützenkönig des B-Klassenvereins ASV Stockenroth, ließ nach einer Weinprobe mit köstlichem Traubensaft aus dem Casal´schen Weinberg am nächsten Tag seine Form doch arg vermissen.

Trotz intensiver Bemühungen schlossen die deutschsprachigen Südtiroler Medien das Turnier noch nicht in ihr Herz. Lediglich in einer Sonntagszeitung erschien ein kleiner Artikel mit den Ergebnissen und dem Endklassement.

 

Typisch SVE-SR-Obmann Oliver Vogt: kaum ist eine Kamera in der Nähe, schon lässt er seine Mitspieler im Stich und stellt sich in Positur. Während dieser Aufnahme sollen zwei Gegentore gefallen sein...! Gerüchten zufolge sollen ähnliche Fotos auch schon bei Spielen in der Regionalliga geschossen worden, wo der Kollege als SR-Assistent eingesetzt war.

 

Das war das Programm:

  

Freitag, 24. Juli 1998

bis 18.00 Uhr

Anreise der teilnehmenden Mannschaften

20.00 Uhr

Haus der Dorfgemeinschaft in Vilpian:

 

Begrüßung der Mannschaften durch SSG-Präsident Karl Rottensteiner

 

Referat: "Der Schiedsrichter" (Referent Dieter Habermann)

 

Besprechung des Ablaufs / Bekanntgabe des Spielplans durch Karl Rottensteiner

 

anschließend geselliges Beisammensein

  

Samstag, 25. Juli 1998

09.30 Uhr

Turnierbeginn auf der Sportanlage "Bachau" in Vilpian

12.15 Uhr

Mittagspause

15.00 Uhr

Turnierfortsetzung

18.00 Uhr

Turnierende

19.00 Uhr

Kameradschaftsabend auf der Sportanlage "Bachau"

  

Sonntag, 26. Juli 1998

10.00 Uhr

Frühschoppen auf der Sportanlage "Bachau"

11.00 Uhr

Weißwurstessen

13.00 Uhr

Siegerehrung

anschließend

Verabschiedung der Mannschaften durch die Turnierleitung und Abreise

Nur knapp das Finale verpasst - 5. Uhlenköper-Cup der Uelzener SR (20.06.1998)

   

Nur durch viel Pech verpaßten die Unparteiischen der SV Eintracht Lüneburg beim 5. Uhlenköper-Cup der Uelzener Schiedsrichterkollegen am 20. Juni in Jelmstorf das Finale. Unglückliche Niederlagen gegen die SR-Vereinigungen aus Lüchow-Dannenberg (0:8) und den späteren Turniersieger Verden (0:7) verhinderten eine bessere Platzierung.

Dabei begann es so gut: gegen den Mitfavoriten aus Celle brachte Christopher Schäfer die Hasenburg-Schiris schon früh mit 1:0 in Führung. Hätte man hier schon gewusst, dass dieses Tor das einzige im gesamten Turnierverlauf werden würde, wäre die Freude darüber sicherlich noch größer gewesen. Leider nutzte zehn Sekunden vor Spielende ein Celler Stürmer die einzige Unachtsamkeit in der SVE-Abwehr aus und überwand Keeper René Bolla zum 1:1.

Im zweiten Spiel wurden die SVE-Schiris von den Kollegen aus Lüchow-Dannenberg von Beginn an unter Druck gesetzt. So stand es nach 2 Minuten bereits 3:0 (oder nach 3 Minuten 2:0 - der Chronist war vom Spielverlauf so geschockt, dass eine genaue Spielaufzeichnung nicht mehr möglich war). FIFA-Referee Hartmut Strampe als Leiter der Partie hatte in den 15 Spielminuten einen schweren Stand: acht Tore gab es korrekt aufzuzeichnen. Zugute kam ihm dabei allerdings seine langjährige Erfahrung als Beamter bei der Lüneburger Bezirksregierung, so dass er mit der Buchführung keinerlei Probleme hatte.

Gegen die Rotenburger Kreisauswahl in der dritten Partie machte Torwart René Bolla Unmögliches möglich: er kassierte keinen Treffer! Vorsichtshalber schonten beide Teams aber auch den Rasen in den Strafräumen.

Nach nur kurzer Mittagspause schwanden die Kräfte noch weiter. Nach dem 0:2 gegen die zweite SR-Mannschaft aus Uelzen und dem 0:7 gegen die Verdener Unparteiischen mussten sich die Kicker aus der Heidemetropole mit dem Spiel um Platz 9 begnügen - schade, knapp das Finale verpasst!

Im Spiel um Platz 9 gegen den NFV-Kreis Stade wogte das Geschehen hin und her, nach 15 spannenden, aber torlosen Minuten in mittlerweile sengender Hitze musste ein Siebenmeterschießen über die so begehrte einstellige Endplatzierung entscheiden. Beide Teams verwandelten ihre ersten drei Siebenmeter sehr sicher (für die SV Eintracht Christopher Schäfer, Jan-Peter Pabst und Oliver Steinberg), so dass es in die Verlängerung ging. Danny Winkel behielt als vierter Schütze die Nerven und brachte die Einträchtler erneut in Führung, anschließend hatte der nachfolgende Stader Schütze so viel Respekt vor "Goalie" René Bolla, dass er den Ball vorsichtshalber an den Pfosten schoss - es war geschafft: die SVE-Schiris belegten Platz 9! Geleidet wurde das Spiel übrigens von zwei Unparteiischen: in der einen Hälfte "regierte" Berthold Fedtke aus Sittensen, seines Zeichens Beobachtungsansetzer im Lüneburger Bezirks-SR-Ausschuss, auf der anderen Spielfeldseite setzte Ex-Bundesliga-SR und jetziger Bezirks-SR-Obmann Manfred Harder knallharte Akzente.

Insgesamt war es trotz der sportlichen Misere ein vergnüglicher Tag, der zu vielen netten Schwätzchen mit Kollegen aus den Nachbarkreisen genutzt werden konnte. Turnierorganisator Marco Haase hatte wie immer alles im Griff und wie man ihn kennt, beginnen in den nächsten Tagen schon die Vorbereitungen für den 6. Uhlenköper-Cup. Aber Vorsicht: die SVE-Schiris sind mit Sicherheit wieder dabei!

Die SV Eintracht spielte mit folgendem Kader: Torwart René Bolla, Jörg Menke, Danny Winkel, Oliver Steinberg, Jan-Peter Pabst und Oliver Vogt. Dazu kamen als Gastspieler Christopher Schäfer vom TuS Erbstorf und dank des Rückzuges der Harburger Mannschaft Mario Warias, der Terrier vom TuS Fleestedt.

   

Die Ergebnisse:
  

Gruppe 1:

 

Gruppe 2:

Lüneburg

-

Uelzen I

0:1

 

SV Eintracht Lüneburg

-

Celle

1:1

Stade

-

Stormarn

0:0

 

Uelzen II

-

Lüchow-Dannenberg

0:4

SV Jelmstorf

-

Lüneburg

2:0

 

Verden

-

Rotenburg

6:0

Uelzen I

-

Stade

3:0

 

Lüchow-Dannenberg

-

SV Eintracht Lüneburg

8:0

Lüneburg

-

Stormarn

3:0

 

Rotenburg

-

Uelzen II

1:3

Uelzen I

-

SV Jelmstorf

1:4

 

Celle

-

Verden

1:3

Stormarn

-

Uelzen I

1:1

 

SV Eintracht Lüneburg

-

Rotenburg

0:0

SV Jelmstorf

-

Stade

3:0

 

Celle

-

Lüchow-Dannenberg

0:4

Lüneburg

-

Stade

3:0

 

Verden

-

Uelzen II

6:1

SV Jelmstorf

-

Stormarn

2:2

 

Rotenburg

-

Celle

0:4

 

 

 

 

 

Uelzen II

-

SV Eintracht Lüneburg

2:0

 

 

 

 

 

Lüchow-Dannenberg

-

Verden

0:1

 

 

 

 

 

Celle

-

Uelzen II

5:3

 

 

 

 

 

SV Eintracht Lüneburg

-

Verden

0:7

 

 

 

 

 

Lüchow-Dannenberg

-

Rotenburg

5:0

   

Die Tabellen:

   

Gruppe 1:

 

Gruppe 2:

Platz

Team

Tore

Pkte.

 

Platz

Team

Tore

Pkte.

1.

SV Jelmstorf

11:3

10

 

1.

NFV-Kr. Verden

23:2

15

2.

NFV-Kr. Uelzen I

6:5

7

 

2.

Kreis-SR-Vgg. Lüchow-Dannenberg

21:1

12

3.

NFV-Kr. Lüneburg

6:3

6

 

3.

NFV-Kr. Celle

11:11

7

4.

SHFV-Kr. Stormarn

3:6

3

 

4.

NFV-Kr. Uelzen II

9:16

6

5.

NFV-Kr. Stade

0:9

1

 

5.

SV Eintracht Lüneburg

1:18

2

X.

NFV-Kr. Harburg (nicht angetreten)

x:x

x

 

6.

NFV-Kreis Rotenburg

1:18

1

   

Die Endrunde:

   

Spiel um Platz 9:

NFV-Kreis Stade - SV Eintracht Lüneburg 3:4 n. 7 m

Spiel um Platz 7:

SHFV-Kreis Stormarn - NFV-Kreis Uelzen II 2:1 n. 7 m

Spiel um Platz 5:

NFV-Kreis Lüneburg - NFV-Kreis Celle 1:2

Halbfinale:

SV Jelmstorf - Kreis-SR-Vereinigung Lüchow-Dannenberg 4:3

NFV-Kreis Verden - NFV-Kreis Uelzen I 5:1

Spiel um Platz 3:

Kreis-SR-Vereinigung Lüchow-Dannenberg - NFV-Kreis Uelzen I 3:0

Endspiel:

SV Jelmstorf - NFV-Kreis Verden 1:2

   

Turnierimpressionen:

   

Als fairste Mannschaft des Turniers wurde die Mannschaft aus dem Kreis Stormarn mit dem "Fair-Play-Pokal" belohnt. 

Bester Torschütze des gesamten Turniers war Ulrich Hamer aus dem Kreis Verden. Der Wiederaufsteiger in die norddeutsche Oberliga erzielte insgesamt 15 Treffer. Natürlich war er es auch, der das entscheidende Tor im Endspiel erzielte. Gegen die Kicker vom SV Jelmstorf, übrigens die einzige "echte" Fußballmannschaft des Turniers, war er zwei Minuten vor Schluss aus kurzer Distanz erfolgreich.

Ein ehemaliger Uelzener Bundesliga-Schiedsrichter hielt im Hintergrund alle Fäden in der Hand. Da Organisator Marco Haase im Vorfeld Mathematik-Schwächen eingestanden hatte, rechnete Gerhard Boe (Gerdau) fehlerlos alle Ergebnisse zusammen.

Beinahe als fairster Spieler wurde der Uelzener DFB-Schiedsrichter Carsten Kadach ausgezeichnet. Der "Rambo von Suderburg" fiel in diesem Jahr durch seine besonders besonnene Spielweise auf.

Auch 20,- DM Prämie nutzten nicht. Manfred Kreutz, Lüneburger Kreis-SR-Obmann, setzte für die Mannen der Lüneburger Kreisauswahl diesen besonderen Anreiz aus. Dazu musste es gelingen, den Celler Regionalliga-Schiri Thomas Crocoll zu tunneln. Dieser ließ sich aber auch mit versprochener Einnahmeteilung nicht aus der Ruhe bringen und wechselte sich vorsichtshalber aus.

Hallenturnier der SR-Vereinigung Duisburg-Nord (08.11.1997)

   

1. Spiel: SR-Vereinigung Duisburg-Nord I - SV Eintracht Lüneburg 7:2

Gleich zum Turnierauftakt mussten die Hasenburg-Schiris in der MSV-Halle an der Westender Straße in DU-Meiderich gegen die Gastgeber und großen Turnierfavoriten antreten. Bereits nach fünf Minuten war die Partie entschieden, als die Duisburger mit 5:0 uneinholbar führten. Erst dann besannen sich die Einträchtler auf ihre kämpferischen Qualitäten und wurden in den letzten zehn Spielminuten zum gleichwertigen Kontrahenten. Jan-Peter Pabst erzielte beide Treffer zum Endstand von 7:2.

2. Spiel: SR-Vereinigung Herford - SV Eintracht Lüneburg 2:1

Nachdem die Herforder gleich mit 1:8 gegen den Favoriten aus Duisburg verloren hatten, rechneten sich die Lüneburger zumindest eine kleine Außenseiterchance aus. Nach dem schnellen Herforder 1:0 konnte Goalgetter Stefan Wienke noch ausgleichen, doch schon im Gegenzug gingen die Westfalen wieder in Führung. In den letzten beiden Spielminuten überschlugen sich die Ereignisse: erst hielt Keeper René Bolla einen von seinem Vater Michael Bolla verschuldeten Handstrafstoß, dann erzielte Oliver Vogt mit einem Schuss von der eigenen Strafraumlinie (!) den Ausgleichstreffer, der leider zurecht nicht mehr anerkannt wurde, da die Schlusssirene ertönte, als der Ball noch in der Luft war - schade! 

3. Spiel: SR-Vereinigung Ennepetal - SV Eintracht Lüneburg 3:2

Ein 1:0-Sieg hätte zum Einzug ins Halbfinale gereicht und es fing gut an: kaum waren zwei Minuten gespielt, führten die Niedersachsen auch schon. Stefan Wienke hatte mal wieder zugeschlagen und unhaltbar zum 1:0 vollstreckt. Zwei individuelle Abwehrfehler, die mit den Toren zum 1:1 und 1:2 bestraft wurden, ließen aber das Halbfinale in weite Ferne rücken. Nach dem Ausgleich durch Stefan Wienke stürmten die Einträchtler mit Mann und Maus, kassierten dann aber durch einen Befreiungsschlag drei Minuten vor Spielende das unglückliche 2:3, bei dem es bis zum Schluss blieb.

Auf Empfehlung von Hans Malmann, Teammanager der Dortmunder Schiris, werden die Kollegen aus Ennepetal - trotz des Sieges über die Lüneburger... - voraussichtlich zum SVE-Turnier 1999 eingeladen werden. 

Fazit:

Trotz des sportlichen Misserfolges (das Turnier gewann im übrigen die 2. Mannschaft der SR-Vereinigung Duisburg-Nord durch einen Finalsieg gegen die SR-Vereinigung Paderborn) war Duisburg eine Reise wert. Viele "Begleiterscheinungen" (z. B. die Bahnfahrt, die gemeinsamen Kneipen- und Discobesuche) werden in angenehmer Erinnerung bleiben. Auch Neuling Jörg Menke passte sich sofort in die Gruppe der acht SVE-Schiris ein. Nur Otto Vogt, Nicolas Neuber und Hans-J. Bischoff konnten nicht mit von der Partie sein. Wenn die für 1998 geplanten Unternehmungen so ähnlich verlaufen, wird es um den Schiedsrichterbestand bei der SV Eintracht Lüneburg in der Zukunft keine Sorgen geben!