5. Spieltag - 03. - 05. September 2010

TuS Heeslingen II - Rot-Weiß Cuxhaven 1:2 (1:1)

Spieler von Heeslingen II rufen ihr volles Potential nicht ab

   

HEESLINGEN. Der TuS Heeslingen II musste am Freitagabend in der Fußball-Landesliga eine Heimniederlage hinnehmen. Das Team des Trainer-Duos René Walther und Philipp Kahl verlor gegen Rot-Weiß Cuxhaven mit 1:2 (1:1).

Es war nicht der Abend des Boris Bublat. Bereits nach 103 Sekunden leitete der für das Spiel des TuS sonst so wichtige Seedorfer mit einem Abwehrfehler das 0:1 durch Antonio da Silva Oliveira ein. Überhaupt spielte Heeslingen in den Anfangsminuten alles andere als gut auf. „Wir haben die ersten 15 Minuten regelrecht verschlafen“, so Coach Philipp Kahl. „Haben uns überaus schwach präsentiert.“ Die Folge: Die Gäste hatten durch da Silva Oliveira (10.) und Maher Mansoor (14.) weitere gute Gelegenheiten. „Wir hätten zu diesem Zeitpunkt auch höher zurückliegen können“, so Kahl.

Aber wie es manchmal so kommt: Nach 16 Minuten stand es unversehens 1:1. Marten Braun hatte einen langen Ball in den Strafraum der Gäste geschlagen, Herman Mulweme lenkte diesen an den Innenpfosten und von dort trudelte das Leder die halbe Torlinie entlang, bis schließlich Pascal Voigt den Ball ins Netz bugsierte.

Dieser Treffer brachte aber fürs Erste auch keine Sicherheit ins Heeslinger Spiel. Bereits in Minute 19 hätte der schnelle Marcus Richter, der Tanis Metscher und Rouven Enghard überlaufen hatte, beinahe das 2:1 für die Gäste erzielt.

Wenn es eine Phase in dieser Partie gab, in dem der TuS der Begegnung eine entscheidende Wende hätte geben können, dann waren es die Minuten vor und nach der Halbzeit. Bei all diesen Szenen spielte vor allem ein Heeslinger Akteur eine entscheidende Rolle: Pascal Voigt. Unmittelbar vor der Pause köpfte er zweimal knapp am Tor der Gäste vorbei (43., 44.) und kurz nach Wiederanpfiff hatte er aus 16 Metern eine weitere Schusschance (49.).

Die beste Gelegenheit für die Gastgeber hatte der an diesem Abend gefährlichste TuS-Spieler aber in der 59. Minute: Nach einer Flanke von Oliver Gerken versuchte Voigt es – mit dem Rücken zum Tor stehend – per Drehschuss, blieb jedoch erneut ohne Erfolg. „In dieser Situation wäre aber ohnehin ein Abspiel klüger gewesen“, so Kahl. „Mit Braun und Böttjer waren gleich zwei Spieler besser positioniert.“

   

Motzkus pariert großartig

   

In den folgenden Minuten stand aber nicht mehr der junge Voigt, sondern zunehmend Heeslingens Keeper Björn Motzkus im Brennpunkt: In der 62. Minute verhinderte er mit einer großartigen Parade einen möglichen Gegentreffer durch Richter und wenig später wäre Boris Bublat fast zum Eigentor-Schützen geworden, aber Motzkus lenkte dessen Schuss aufs eigene Tor gerade eben noch an den Pfosten (73.).

„Er hat uns in diesen Minuten mit seinen Paraden allein im Spiel gehalten“, so Kahl über seinen Torwächter. Ein guter Keeper allein genügte in diesem Spiel aber nicht. Dies sollte sich in der 74. Minute zeigen: Christopher Klee verlor den Ball im Mittelfeld. Die Gäste konterten und der für die Heeslinger an diesem Abend zu schnelle Marcus Richter überlief Klee und Bublat, passte auf da Silva und dieser erzielte das 2:1 für die Rot-Weißen (74.).

   

TuS nicht zwingend genug

   

Der TuS mühte sich in den folgenden Minuten redlich, versuchte, sich Chancen zu erspielen. „Doch wir wurden einfach nie zwingend genug“, so Kahl. Anders Cuxhaven: Vier Minuten vor dem Ende hätte Richter das 3:1 erzielen können, Motzkus war schon ausgespielt, aber Richters Direktschuss aus zehn Metern strich über das leere TuS-Tor.

Erst in der Schlussminute bekam Heeslingen noch die Chance zum Ausgleich: Henning Böttjer trat 25 Meter vor dem Cuxhavener Tor zum Freistoß an. Der Ball wurde aber vom Keeper pariert. „Die Cuxhavener Spieler, allen voran der überragende Marcus Richter, waren einfach schneller und agiler. Einige unserer Spieler konnten leider nicht ihr Leistungspotential abrufen. Das muss sich bis zum Mittwochspiel gegen Moisburg ändern. Daran werden wir arbeiten“, so Kahl. (am)

   

Telegramm

Heeslingen II – RW Cuxhaven 1:2 (1:1)

TuS Heeslingen II: Björn Motzkus – Tanis Metscher, Marten Braun, Pascal Voigt, Hermann Mulweme (46. Henning Böttjer), Boris Bublat, Rouven Enghard (78. Sascha Janitz), Kevin Klützke (70. Lukas Weihe), Malte Ohrenberg, Oliver Gerken, Christopher Klee.

   

Tore: 0:1, 1:2 Bruno da Silva Oliveira (2., 74.), 1:1 Pascal Voigt (16.).

Zevener Zeitung v. 06.09.2010

RW Cuxhaven gewinnt bei Heeslingen II mit 2:1

   

HESSLINGEN. Mit einem hochverdienten 2:1-Auswärtssieg konnte der Fußball-Landesligist, der SV Rot-Weiss Cuxhaven, schon am Freitag bei der Oberliga-Reserve, TuS Heeslingen, die Heimreise antreten. Beide Treffer erzielte Bruno da Silva Oliveira. Die Kampfbahn-Kicker haben damit aus den vier Punktspielen zwei Erfolge, ein Remis und eine Niederlage verbucht.

www.cn-online.de v. 04.09.2010

VSK Osterholz-Scharmbeck II - TB Uphusen 0:0

   

Rotenburger SV - TSV Bienenbüttel 3:1 (0:0)

Schmeichelhaftes 3:1 des RSV gegen Bienenbüttel hinterlässt Spuren – Werna & Co. angefressen

Dank Dittmers Kraftakt auf Kurs

   

Zu zweit nehmen die Rotenburger Andy Kiel und Atdhe Haliti (am Boden) dem Bienenbütteler Jonas Ahrens das Spielgerät ab und leiteten mit diesem Ballgewinn gleichzeitig auch das 3:1 durch René Thiel ein.Fotos (2): Freese

Kreis-Rotenburg - Von Matthias Freese ROTENBURG · Probleme scheint der Rotenburger SV irgendwie magisch anzuziehen. Ein ungewohnt voller Kader beim Fußball-Landesligisten sorgte am Samstag jedenfalls für reichlich schlechte Laune bei manchen Ersatzspielern, die nach dem Abpfiff wortlos davonschlichen. Das einzig Positive aus sportlicher Sicht waren an diesem frühen Abend die drei Punkte, die im Ahe-Stadion blieben – der 3:1 (0:0)-Sieg gegen den Aufsteiger TSV Bienenbüttel fiel trotz des „Luxusproblems“ eher in die Kategorie „schmeichelhaft“.

Der Zeitpunkt, als sich die dicke Luft spürbar aufstaute, war klar zu definieren. Es war die 75. Minute, als der unter der Woche nachverpflichtete Atdhe Haliti von Coach Detlef Lehmann für Güven Ayik eingewechselt wurde. Zuvor waren bereits Oliver Dittmer und Felix Schultz als frische Kräfte ins Spiel gekommen, sodass das Auswechselkontingent erschöpft war. Eher missmutig brachen deshalb Christoph Grube, Tobias Kirschke und Patrick Werna ihr Aufwärmprogramm ab. Speziell Werna, der seinen Platz in der Startelf an Tobias Delventhal hatte abgeben müssen und dann auch Schultz und Haliti den Vorzug lassen musste, kehrte sein Innerstes nach außen und gab den Angefressenen. Erst kickte er einen leeren Getränkekasten gegen die Bande, dann pfefferte er seine Schuhe bis kurz vor die Seitenlinie, um nach dem Abpfiff sofort über die gegenüberliegenden Bande zu klettern. Coach Lehmann nahm das recht gelassen hin: „Es wäre doch grausam gewesen, wenn er sich gefreut hätte, dass er nicht gespielt hat. So ist das, wenn man 20 Leute hat. Wir haben jetzt drei Trainingseinheiten, da können die Jungs richtig Gas geben.“

Über das Spiel sollte ansonsten besser der Mantel des Schweigens gelegt werden. „Für die ersten 20 Minuten muss man sich ein ganz großes Loch buddeln“, fand auch Lehmann. Der bisher in der Liga kahlrasierte Aufsteiger aus Bienenbüttel war absolut gleichwertig, während der RSV das Kombinieren vergaß, schlampige (Fehl-)Pässe produzierte und nur allmählich die Kontrolle übernahm. „Im Training sieht das besser aus. Ich weiß nicht, warum wir es nicht hinkriegen, wenn wir das Spiel machen müssen“, rätselte Keeper Tim Rogas. Einziger Lichtblick in der Startformation der Feldspieler war noch der „Sechser“ Boris Lange, ansonsten lief vor allem über die Flügel mit Jan Fitschen und Tobias Delventhal kaum etwas. Wobei beide auch noch die dicksten RSV-Chancen der ersten Hälfte vergaben (26./30.).

Die Strafe folgte in der 56. Minute: Hatte Mirlind Thaqi noch den Pfosten getroffen (51.), nutzte Steffen Müller das Abwehr-Chaos bei den Wümmestädtern zum 1:0 für die Gäste. „Das Gegentor hat uns erst wach gemacht“, resümierte Lehmann. „Und nach einer Stunde ist der Gegner auch konditionell eingebrochen.“ Güven Ayik, bis dahin mit einer schwachen Partie, nutzte einen Pfostenschuss von Sturmpartner René Thiel zum Abstaubertor (63.). Doch erst der eingewechselte Manndecker Oliver Dittmer brachte den RSV per Gewaltschuss aus über 25 Metern auf den Weg – 2:1 (79.). Das 3:1 von Thiel, erzielt per Freistoß (86.), schönte das Spiel und versöhnte die 150 Zuschauer nur wenig. „Klar war es ein beschissenes Spiel“, gestand Keeper Rogas. „Aber im Endeffekt zählen doch die drei Punkte.“ Wenn’s die angefressenen Ersatzspieler auch so sehen …

Kreiszeitung v. 06.09.2010

Jetzt geht′s ein bisschen aufwärts

TSV Bienenbüttel aber trotz bisher bester Saisonleistung in Rotenburg mit 1:3 unterlegen

   

Von Fritz-Jürgen Klingebiel

   

Artur Brzezinski (rechts) erzielte das Führungstor des TSV Bienenbüttel.

Rotenburg/Bienenbüttel. Zu den ersten Saisonpunkten hat es für Aufsteiger TSV Bienenbüttel auch in seinem vierten Spiel in der Fußball-Landesliga nicht gereicht, doch am Sonnabend ging es zumindest leistungsmäßig deutlich aufwärts. Die Mannschaft unterlag beim Rotenburger SV zwar erwartungsgemäß, präsentierte sich aber in einer guten Verfassung und war einem Unentschieden nahe. Am Ende reichte es dennoch nicht zu einer Überraschung, denn die Platzherren drehten einen 0:1-Rückstand noch in einen alles in allem etwas schmeichelhaften 3:1-Erfolg um und bescherten dem Neuling damit eine weitere Niederlage.

Der Rotenburger SV war überrascht, auf einen Gegner getroffen zu sein, der bei weitem nicht so ,,hilflos" war, wie ihn seine bisherigen Ergebnisse vermuten ließen. Die Gastmannschaft stand hervorragend in der Abwehr, in der Daniel Golesch (ehemals Winderlich) als Libero der erhoffte Stabilisator war. Auf beiden Seiten boten sich nur wenige Tormöglichkeiten, für den TSV wurden sie von Geist und Brzezinski verpasst. So ging es mit einem torlosen Unentschieden in die Halbzeitpause, erstmals in dieser Saison kamen die Bienenbütteler bis dahin also um einen Rückstand herum.

Nach dem Seitenwechsel drückte der Neuling sogar noch mehr ,,auf die Tube" und erspielte sich durch Mirlind Thaqi zwei gute Torchancen. Aber in der 47. Minute scheiterte er am RSV-Schlussmann, ehe ihm 120 Sekunden später der Innenpfosten im Weg stand und sein erstes Tor für den Kreisvertreter verhinderte. Erfolgreicher war dagegen Artur Brezinski, der in der 55. Minute von einer Freistoßflanke profitierte und den Ball zum umjubelten 0:1-Führungstreffer des Außenseiters verwandelte.

Vergeblich ermunterte danach TSV-Trainer Sören Hillmer seine Mannen, sich weiterhin um einen offenen Schlagabtausch zu bemühen - seine Bemühungen blieben ungehört, die Bienenbütteler zogen sich weit in ihre eigene Spielhälfte zurück und versuchten, ihren unerwarteten Vorsprung über die Zeit zu bringen. So etwas geht selten gut und es wurde auch in diesem Fall bestraft. Nur neun Minuten später war die Führung schon dahin, denn Ayik glückte mit einem ,,Abstauber" nach einem Pfostenschuss der 1:1-Ausgleich. Dieser Treffer motivierte die Rotenburger natürlich zu weiterem Tatendrang, doch es dauerte eine weitere Viertelstunde, bis der sich auszahlte. Es war in der 79. Minute, als Dittmer mit einem abgefälschten Weitschuss erfolgreich war und seine Gastgeberelf mit 2:1 in Front schoss. Noch hoffte der Aufsteiger auf einen Teilerfolg, aber auch der war ihm nicht vergönnt. Der Freistoßtreffer von Khiel sechs Minuten vor dem Abpfiff bedeutete den endgültigen K.o., bei diesem 3:1 blieb es auch.

Rotenburgs Co-Trainer Jörg Matthies sprach nach dem Schlusspfiff von einem glücklichen Sieg seiner Mannschaft über einen Gegner, der einen Punkt verdient gehabt hätte. TSV-Trainer Sören Hillmer war mit der ersten Halbzeit seiner Elf und auch mit der Anfangsviertelstunde sehr zufrieden, beklagte aber das folgende Nachlassen und das damit verbundene ,,Kippen" der Begegnung. Insgesamt bezeichnete er den Erfolg der Rotenburger als verdient, obwohl ,,mehr drin" gewesen sei.

www.az-online.de v. 06.09.2010

Bienenbüttel nah dran, aber nicht clever

   

re Bienenbüttel. Viertes Spiel, vierte Niederlage - aber so nah dran am ersten Erfolgserlebnis in der Fußball-Landesliga war Neuling TSV Bienenbüttel bisher noch nicht. Mindestens ein Punkt war beim 1:3 (0:0) als gast des Rotenburger SV drin.

Nach ausgeglichener erster Halbzeit, in der Geist und Brzezinski Großchancen für den TSV vergaben und Keeper Ostrowski zweimal glänzend parierte, schienen die Gäste auf die Siegerstraße einzubiegen, als sie mit viel Druck aus der Kabine kamen und durch Brzezinski verdient in Führung gingen (55.). "Doch dann haben die Jungs Angst vor der eigenen Courage gekriegt, wollten den Vorsprung nur noch verwalten, statt Rotenburgs unsichere Abwehr weiterzubeschäftigen", so Trainer Sören Hillmer. Die Strafe waren der Ausgleich von Ayik, der nach einem Pfostenschuss abstaubte, das 2:1 durch einen abgefälschten 25-Meter-Schuss und das 3:1 durch einen direkt verwandelten Freistoß - drei vermeidbare Glückstore.

Lüneburger Landeszeitung v. 06.09.2010

Bienenbüttel unterliegt in Rotenburg 1:3

   

fk Rotenburg. In der Fußball-Landesliga zeigte Aufsteiger TSV Bienenbüttel am Sonnabend seine bisher beste Saisonleistung und war drauf und dran, beim Rotenburger SV seinen ersten Punkt zu ergattern.

Nach torloser erster Halbzeit brachte Brzezinski den Neuling sogar mit 0:1 in Front (56.), ehe die Partie zu Gunsten des RSV kippte und durch Treffer von Ayik (64.), Dittmer (79.) und Khiel (84.) doch noch mit 3:1 an die Platzherren ging.

www.az-online.de v. 04.09.2010

Rotenburger SV - TSV Bienenbüttel 3:1 (0:0)

   

Tore: 0:1 Brzezinski (56.), 1:1 Ayik (64.), 2:1 Dittmer (79.), 3:1 Khiel (84.).

Nach ausgeglichener erster Halbzeit ging Bienenbüttel in Führung. "Doch dann haben die Jungs Angst vor der eigenen Courage gekriegt, wollten den Vorsprung nur noch verwalten", meinte Trainer Sören Hillmer.

www.lzsport.de v. 04.09.2010

VfL Stade - TV Jahn Schneverdingen 2:0 (2:0)

VfL Stade bleibt in Reichweite der Tabellenspitze

   

In einem durchwachsenen Spiel setzte sich der VfL Stade in der Fußball-Landesliga Lüneburg mit 2:0 (2:0) gegen den TV Jahn Schneverdingen durch.

   

Stade. Stade bleibt damit in Reichweite der Tabellenspitze, während Schneverdingen mit weiterhin drei Punkten auf dem Konto im Tabellenkeller verbleibt.

Die feldüberlegenen Stader erzwangen die Entscheidung bereits in den ersten 20 Minuten. Zunächst traf Alexander Graap per Kopfball nach einer Ecke von Christian Vogt (8.), dann Torjäger Boris Gröne auf Vorarbeit von Heiner Lütjen aus zehn Metern Entfernung zum 2:0 (20.). Schneverdingen hatte im weiteren Spielverlauf ein paar Möglichkeiten, doch der VfL Stade hätte auch bei diversen Gelegenheiten erhöhen können. Aufregung gab es in der Schlussphase, als Stades Torhüter Dennis Bock wegen einer Linienrichterbeleidigung die rote Karte sah (79.). Zum Glück hatte Trainer Ingo Dammann erst zweimal ausgewechselt, so dass er mit Christian Boldt einen Ersatztorhüter für Stürmer Boris Gröne bringen konnte. Mit zehn Mann geriet der VfL Stade noch einmal unter Druck, konnte aber 100-prozentige Torchancen verhindern und somit das Ergebnis nach Hause schaukeln.

"Eine Überlegenheit war schon zu sehen, weshalb das Ergebnis in Ordnung ging", zog Obmann Horst Wiebusch sein Fazit. (trs)

Hamburger Abendblatt v. 06.09.2010

Wieder nur Komplimente, aber keine Punkte

Fußball-Landesliga: Starke Stader schlagen beim 0:2 wie befürchtet zu – Rohde trotzig: Wir leben

   

grö Stade/Schneverdingen. Jesco Rohde hatte den VfL Stade offenbar bestens eingeschätzt. Vor den Standards und den weiten Einwürfen hatte der Trainer des TV Jahn seine Jungs ebenso gewarnt wie vor Stades Torjäger Boris Gröne. Das Problem: „Gefahr erkannt, Gefahr gebannt“ gilt Fußball nicht immer. Schneverdingen verlor in der Landesliga mit 0:2 (0:2), weil der VfL besagte Stärken einsetzte. Erst nach dem Rückstand beteiligten sich die Gäste dann noch recht eindrucksvoll am Spiel und kehrten einmal mehr mit Komplimenten, aber ohne Punkte aus Stade heim.

In der Anfangsphase war vom TV Jahn freilich nicht viel zu sehen. Steffen Grygiel hatte eine Großchance ausgelassen, das war‘s. Kurz darauf traf Stade dann im Anschluss an eine Ecke. „20 Minuten hat der VfL überragend gespielt, wie aus einem Guss“, schwärmte Rohde. Die Folge: Gröne war nach einem weiten Einwurf zur Stelle und markierte das verdiente 2:0.

In dem nun vorentschiedenen Spiel meldete sich dann aber überraschend der TV Jahn zurück. Allein Denny Feldtmann hätte zwei Tore machen müssen, ein Treffer wurde ihm wegen einer Abseitsstellung nicht anerkannt. Oliver Kaadens Lattenknaller sprang kurz vor der linie wieder auf. „In der zweiten Halbzeit haben wir nur in der Stader Hälfte gespielt“, sagte Rohde, der sich sicher war: „Wenn wir den Anschlusstreffer gemacht hätten, wäre das Spiel gekippt.“

Er sei „traurig und enttäuscht“ war, dass sein Team wieder mit leeren Händen dastehe. „Dennoch können wir aus Stade etwas mitnehmen“, sagte der Schneverdinger Trainer trotzig. Noch sei zwar etwas Sand im Getriebe. „Aber die Botschaft des Spiels ist: Wir leben!“

Böhme-Zeitung v. 06.09.2010

SV Rot-Weiß Köhlen - TV Meckelfeld 4:3 (1:2)

Sander hui, Defensive pfui

   

An dieser Flanke fliegt der eingewechselte Marco Kiesner (Nummer 13) vorbei. Kurz vor dem Ende flog der Köhlener mit der Roten Karte vom Platz. Foto map-f

Köhlen. Den ersten Saisonsieg fuhr Rot-Weiß Köhlen mit einem 4:3-Sieg gegen den TV Meckelfeld ein. Es war ein Spiel, das in der Schlussphase sehr hektisch wurde und in dem sich Kiesner (Köhlen) und Wagner (Meckelfeld) jeweils eine Rote Karte einfingen.

Schon nach 45 Sekunden waren sich die Köhlener Wendt und Küther nicht einig und die Gäste führten durch ein Tor von Weihe mit 1:0. Dann fingen sich die Köhlener. In der 8. Minute bediente Tietjen Lachowicz, doch dessen Schuss konnte Torhüter Steffen halten. Der überragende Sander trat in der 9. Minute einen Freistoß und Wendt schaffte per Kopf den 1:1-Ausgleich.

Nur eine Minute später spielte Arslan steil auf Lachowicz, doch wieder blieb Torhüter Steffen Sieger. Auf der anderen Seite konnte sich Küther bei einem Schuss von Kaval auszeichnen (25.). Als Wellers einen Zweikampf gegen Kaval in der 32. Minute verlor, führten die Gäste mit 2:1. Dann hätten die Meckelfelder nachlegen können, doch Küther hielt ein weiteres Mal bravourös.

In der Halbzeitpause bemängelte Trainer Stefan Kriesen das Defensivverhalten seiner Mannschaft. Doch die Abwehr blieb bis zum Schlusspfiff die Achillesferse der Hausherren. Sander wurde immer stärker und lenkte das Spiel der Geestegrund-Kicker. In der 53. Minute bediente er Wendt und der traf mit einem Volleyschuss zum 2:2.

Sechs Minuten später setzte Sander Behrens in Szene, dem das 3:2 gelang. In der 67. Minute fiel fast das 4:2, doch als Wendt Tietjen bedient hatte und der Torwart schon ausgespielt war, konnte ein Abwehrspieler den Ball noch auf der Linie klären.

Gleich danach schoss Behrens aussichtsreich neben das Tor (76.). Nur eine Minute später fing Kreycberg einen Abstoß ab, der Ball wurde auf Sander gespielt und der traf zum 4:2.

Nach den Roten Karten (82./85.) trafen die Gäste in der Nachspielzeit noch zum 3:4. (jk)

   

Köhlen: Küther – Wendt, Richter, Wellers (66. Naundorf), Cellik – Tietjen, Kreycberg, Sander, Lachowicz (86. Köntopp) – Arslan (50. Kiesner), Behrens.

Nordsee-Zeitung v. 06.09.2010

TSV Etelsen - SV Drochtersen/Assel II 1:4 (0:3)

SV Drochtersen/ Assel II nimmt drei Punkte aus Etelsen mit

   

Die Landesliga-Fußballer der zweiten Mannschaft von SV Drochtersen/Assel feierten nach ihrem letztwöchigen 1:3-Rückschlag gegen Ahlerstedt/Ottendorf einen 4:1-Sieg beim TSV Etelsen. "Der Erfolg für die Gäste war schon verdient, weil wir die erste Halbzeit total verschlafen haben", sagte Etelsens Trainer Bernd Oberbösch.

In einer eigentlich ausgeglichenen Partie nutzte Drochtersen/Assel vor der Pause drei Standardsituationen zu einer 3:0-Führung. Das war eine sehr konsequente Chancenausnutzung, da weitere nennenswerte Möglichkeiten nicht vorhanden waren. Hinten standen die Gäste gut, so dass Etelsen keinen Erfolg hatte. Nach dem Seitenwechsel machten die Gastgeber Druck und hatten mehr von der Partie. Eine der sich bietenden Möglichkeiten wurde Mitte der ersten Halbzeit zum 1:3 genutzt. In der Folgezeit verstärkten die Platzherren den Druck, drängten auf den Anschluss, die Gästeabwehr ließ aber keinen weiteren Treffer mehr zu. Auf der anderen Seite zeigten sich die Kehdinger erneut äußerst effektiv - in der Nachspielzeit wurde ein Konter souverän zum 4:1-Endstand abgeschlossen.

Hamburger Abendblatt v. 06.09.2010

SV Ahlerstedt/Ottendorf - MTV Moisburg 2:0 (0:0)

Dennis Meibohm führt A/O zum Erfolg

   

A/O begann mit der gleichen Startformation wie gegen Drochtersen/Assel II. Eine weitere Parallele zur vergangenen Woche: Es lief bei den Platzherren in der ersten Halbzeit wenig zusammen. Dabei hätte Spielmacher Dennis Meibohm nach 18 Minuten für Beruhigung sorgen können. Der Ballverteiler scheiterte aber am hervorragend reagierenden Gäste-Schlussmann Robert Cohrs. Moisburg agierte aus der Defensive, ohne sich jedoch hinten reinzustellen. Die am Ball starken MTV-Spieler hielten die Partie offen, ohne sich jedoch eine einzige klare Torchance zu erarbeiten. Das lag vor allem an Ahlerstedts solider Abwehr, die den Gegner jederzeit im Griff hatte. So blieben alle Bemühungen der beiden Moisburger Brasilianer Kepper De-Souza-da-Silva und Pedro Lubiana bereits im Ansatz stecken.

Eine Einzelaktion von Dennis Meibohm, der aus dem Mittelfeld auf das MTV-Gehäuse zusteuerte und seinen Alleingang mit einem unhaltbaren Schuss unter die Latte abschloss, brachte die verdiente Führung. "Bis dahin konnten wir das Spiel zwar offenhalten, waren aber in der Offensive zu harmlos. Damit kann ich nicht zufrieden sein", sagte Moisburgs Trainer Sven Timmermann. Das Führungstor wirkte befreiend. Fortan befand sich A/O nur noch im Vorwärtsgang, musste aber lange auf den dritten Saisonsieg in Folge warten. Als MTV-Torhüter Cohrs einen Schuss von Sascha Müller nicht festhalten konnte, staubte Meibohm zum 2:0 ab.

Für Hartmut Mattfeldt waren es "nach unserem kleinen Fehlstart wieder drei wichtige Punkte auf dem Weg nach vorn. Der Sieg war über 90 Minuten gesehen absolut verdient", urteilte der Ahlerstedter Trainer. Der Dreier lässt seine Mannschaft auf den vierten Platz rücken. Am kommenden Sonntag spielt die SV Ahlerstedt/Ottendorf auswärts bei TV Jahn Schneverdingen.

   

Die Statistik

Tore: 1:0 (54.) D. Meibohm, 2:0 (83.) D. Meibohm.

A/O: Curia, Dammann, Reis, Jacobi, Augustin (86. Schmerl), Seib, Detje, Dennis Meibohm, Depperschmidt (58. Buttler), Müller, Matthias Meibohm (89. Jakob Murzik).

Tageblatt v. 06.09.2010

Dennis Meibohm schießt Ahlerstedt zum 2:0-Sieg

   

Ahlerstedt. Fußballer Dennis Meibohm war der überragende Spieler beim 2:0 (0:0) der SV Ahlerstedt/Ottendorf gegen den MTV Moisburg. Doch nicht nur das. Der älteres der beiden Meibohm-Brüder erzielte im Landesliga-Kreisvergleich Stade gegen Harburg auch beide Treffer.

In der 55. Minute setzte sich der Spielmacher der SV Ahlerstedt/Ottendorf unwiderstehlich gegen drei Moisburger Spieler durch, ließ auch noch Torwart Robert Cohrs aussteigen und machte das 1:0. Bei seinem zweiten Treffer profitierte Dennis Meibohm von einem Schuss von Sascha Müller, den Cohrs nicht festhalten konnte. Ohne große Mühle traf Meibohm zwölf Minuten vor Schluss zum 2:0-Endstand. Ein Ergebnis, dass Ahlerstedts Fußballobmann Dennis Treske für gerecht erachtete. "Moisburg hat defensiv gespielt, eigene Konter gesucht, aber wir standen in der Abwehr gut, haben kaum etwas zugelassen." Ahlerstedts Fußballer hätten mehr investiert. "Wir waren die agilere Mannschaft", so Dennis Treske. " Der Schuss von Sascha Müller aus fünf Metern war nicht festzuhalten", nahm Timmermann seinen Schlussmann in Schutz.

Hamburger Abendblatt v. 06.09.2010